Am 10. Juli ist eine 46 Jahre alte, zweimotorige Cessna 402C Utiliner III der Regionalfluggesellschaft Flamingo Air Charter beim Anflug auf den Flugplatz San Andros auf den Bahamas abgestürzt. Alle zehn Insassen des Flugzeugs kamen bei dem Unfall ums Leben. „Bei ihrer Ankunft fanden die Beamten das Flugzeug in Flammen vor“, heißt es in einer Mitteilung der Royal Bahamas Police Force. Rumpf, Leitwerk und rechter Flügel seien bei dem Absturz schwer beschädigt worden.
Die Zivilluftfahrtbehörde teilt jetzt mit, dass die Betriebsgenehmigung der Flamingo Air nach gleich zwei sicherheitsrelevanten Vorfällen am 10. Juli vorübergehend suspendiert wurde. „Die Suspendierung bleibt bis zum Abschluss der Untersuchung der Behörde in Kraft“, heißt es weiter. Die Behörde betont, dass es sich „um eine vorsorgliche Maßnahme handele, die die Sicherheit der Reisenden gewährleisten soll.“
Bei dem verunglückten Flugzeug handelt es sich das Flugzeug mit dem Kennzeichen C6-FLX. Es war 17 Minuten vor dem Unfall auf dem Flughafen Lynden Pindling in Nassau gestartet.
Die Unfallursache ist noch nicht geklärt
„Die Untersuchung befindet sich noch in einem frühen Stadium“, teilten die Unfallforscher mit. „Die Ermittler werden weiterhin Fakten zu allen Aspekten des Vorfalls sammeln und analysieren.“
Die Behörde bat die Bevölkerung, ihr relevante Fotos oder Videoaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Die Unfallforscher betonen, dass die Unfallursache und die beitragenden Faktoren noch nicht geklärt seien.
Die Flamingo Air betrieb zuletzt zwei Cessna 402C, zwei Beechcraft Model 99 sowie eine De Havilland Aircraft of Canada DHC-6-300 Twin Otter. Sie hat zwischenzeitlich ihre Website offline gestellt.
Bob Fischer
Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Folgen Sie uns auf Bluesky
Liken Sie uns auf Facebook
Weitere Berichte zur Flugsicherheit:
Beim Absturz der King Air in Southend sind vier Menschen gestorben