2023 hat Saudi-Arabien mit der Riyadh Air eine neue Fluggesellschaft gegründet, die gleich durch Großaufträge für Boeing und für Airbus für weltweites Aufsehen sorgte. In diesem Jahr nahm die Airline ihren Flugbetrieb auf und hat ihre ambitionierten Wachstumspläne durch weitere Bestellungen bei Boeing und Airbus unterstrichen.
Auf der heute beginnenden Farnborough International Airshow (20. – 24. Juli 2026) hat die Riyadh Air angekündigt, feste Bestellungen für 28 Boeing 787 Dreamliner zu unterschrieben. Die Airline wird dazu bestehende Optionen in Festaufträge umwandeln. Sie wird auch eine weitere Anpassung an den bestehenden Verträgen vornehmen und 20 dieser Optionen in Bestellungen für die größte Version der Dreamliner-Familie, die 787-10, umwandeln. Derzeit fliegen schon sechs Dreamliner im Linienflugbetrieb für die Riyadh Air. Wenn alle Festbestellungen ausgeliefert sind, wird die 787-Flotte der Fluggesellschaft aus 67 Flugzeugen bestehen.
Riyadh Air verfügt derzeit über sechs 787
Tony Douglas, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Riyadh Air, sagte: „Die Zusage, die Bestellung von weiteren 28 787 Dreamlinern fest zu machen und die 787-10 einzuführen, markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg von Riyadh Air, bis 2030 mehr als 100 internationale Ziele zu bedienen – ein zentraler Bestandteil der Ambitionen im Rahmen der ‚Vision 2030‘ des Königreichs. Seit der kürzlich erfolgten Aufnahme des vollen Flugbetriebs sind unsere Gäste von dem Erlebnis an Bord unserer aktuellen Flotte aus sechs Boeing 787-Jets außerordentlich beeindruckt. Die Erweiterung um die 787-10 stärkt unsere Fähigkeit, der wachsenden Nachfrage im Passagier- und Frachtverkehr gerecht zu werden, und bietet zugleich die nötige operative Flexibilität für die Umsetzung unserer ehrgeizigen Pläne zur Streckennetz-Entwicklung.“
Die neue saudische Fluggesellschaft Riyadh Air hat sechs A350-1000 zusätzlich in Auftrag gegeben. © Airbus
Außerdem hat die Riyadh Air in Farnborough bei Airbus eine Festbestellung über sechs zusätzliche Airbus A350-1000, das größte Muster der A350-Familie, unterschrieben. Damit ist die Zahl der von der Airline fest bestellten A350-1000 auf 31 Exemplare gestiegen. Die Fluggesellschaft hält jetzt darüber hinaus noch 19 Optionen für das Muster.
Volker K. Thomalla
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