Das international tätige US-Unternehmen Metrea mit Hauptsitz in Washington, D.C. bietet staatlichen Kunden an, sicherheitsrelevante Missionen wie beispielsweise Aufklärung, Überwachung und Nachrichtensammlung sowie Luft-Luft-Betankung, gesicherte Kommunikation und fortschrittliche Simulation für sie durchzuführen. Dazu betreibt das Unternehmen eine ganze Flotte von verschiedenen Luftfahrzeugen.
Jetzt hat der kanadische Business-Jet-Hersteller Bombardier angekündigt, drei modifizierte Ultralangstreckenjets des Typs Bombardier Global 6500 an Metrea zu liefern. Diese Flugzeuge sollen für den australischen Grenzschutz (Department of Home Affairs and Australian Border Force) tätig werden und vor allem die Überwachung der australischen Seegebiete und Küsten sicherstellen.
Weltweiter Anbieter von Special-Mission-Operationen
Rory Morse, Programmmanager bei Metrea, sagte: „Dies ist ein spannender Moment für Metrea. Dieser Vertrag spiegelt unsere starke Erfolgsbilanz bei der Durchführung komplexer Überwachungsoperationen weltweit wider, und wir sind stolz auf das Vertrauen, das die australische Regierung unserem Team entgegenbringt. Unser Fokus liegt weiterhin auf operativer Exzellenz, zuverlässiger Leistungserbringung und nahtloser Zusammenarbeit, um die Missionsanforderungen unseres Kunden Tag für Tag zu unterstützen.“
Metrea ist bereits in Australien vertreten und wird aufgrund des neuen Auftrags seine Präsenz vor Ort deutlich erweitern und den Personalbestand aufstocken. Außerdem will das Unternehmen weitere Aktivitäten in Australien anbieten wie beispielsweise Löschflüge oder die Bereitstellung von Cyber Security-Lösungen.
Der Global-Ultralangstreckenjets von Bombardier haben nicht nur als Geschäftsreisejets einen Markt gefunden, sondern sind auch als Special Mission Aircraft weit verbreitet. So sind sie beispielsweise die Basis für das schwedische Frühwarn- und Überwachungsflugzeug GlobalEye, den Aufklärer HADES der U.S. Army sowie das maritime Mehrzweckflugzeug MMA von Leonardo und Bombardier. Das Muster Global 6500 wird von je zwei Rolls-Royce Pearl 15-Turbofans angetrieben und schafft eine maximale Reichweite von 6.600 nautischen Meilen, umgerechnet 12.223 Kilometer. Die maximale Flugdauer der zivilen Variante beträgt bis zu 18 Stunden.
Volker K. Thomalla
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