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Die V-22-Flotte hat über 600.000 Flugstunden gesammelt

Das Kipprotorflugzeug V-22 Osprey hat die Marke von 600.000 Flugstunden erreicht. Mit der Japan Ground Self-Defense Force hat nun auch der erste Exportkunde das einzigartige Fluggerät in sein Arsenal aufgenommen.

25.03.2021

Das Kipprotor-Flugzeug V-22 Osprey hat im März 2021 die Zahl von 600.000 Flugstunden erreicht. © Bell

Die weltweite Flotte des zweimotorigen Kipprotorflugzeugs V-22 Osprey von Bell Boeing hat die Marke von 600.000 Flugstunden erreicht und überschritten. Das von Bell und Boeing gemeinsam entwickelte und in Serie gefertigte Flugzeug steht derzeit beim US Marine Corps, der US Air Force, der US Navy und der Japan Ground Self-Defense Force im Dienst. Mit Abstand größter Nutzer ist das US Marine Corps, das allein 360 Ospreys bestellt hat. Bislang hat der Hersteller über 400 Exemplare des einzigartigen Fluggeräts an Kunden ausgeliefert.

Bell Boeing V-22 Osprey

Im November 2017 hatte die weltweite V-22-Flotte die Marke von 400.000 Flugstunden erreicht, 23 Monate später die Marke von einer halben Million Flugstunden. Um weitere 100.000 Flugstunden zu sammeln, benötigte die Flotte nun nur noch 17 Monate. Diese Zahlen unterstreichen, wie intensiv die Nutzer das Fluggerät nutzen.

Die V-22 Osprey startet und landet senkrecht und kann für den Reiseflug ihre beiden Dreiblatt-Rotoren nach vorne schwenken. Dadurch fliegt sie dann wie ein Flächenflugzeug und erreicht eine deutlich höhere Marschgeschwindigkeit im Vergleich zu einem Helikopter.

Als CMV-22B künftig im COD-Einsatz

Die neueste Version der V-22 ist die CMV-22B für die US Navy. Sie ersetzt die bei Flugzeugträger-Versorgungsflügen COD (Carrier on-board Delivery) bisher genutzten C-2A Greyhound. In diesem Jahr soll nach Abschluss der Truppenerprobung die erste Einsatzfahrt mit der CMV-22B erfolgen.

Kurt Fuller, Vorstandsmitglied bei Bell für die V-22 und Programmmdirektor bei Bell Boeing, sagte: „Es gibt kein anderes Flugzeug auf der Welt, das an die einzigartigen Fähigkeiten der Osprey herankommt. Die 600.000 Flugstunden stehen für zahllose taktische, logistische und humanitäre Hilfseinsätze und für das Engagement der Männer und Frauen, die dieses Fluggerät jeden Tag warten und betreiben, damit es ein fortschrittliches Flugzeug bleibt.“

Volker K. Thomalla

 

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