Die Regierung von Peru hat am 21. April 2026 eine Vereinbarung über den Kauf von zwölf Lockheed Martin F-16C/D Fighting Falcon des Baustandards Block 70 für die peruanischen Luftstreitkräfte (Fuerza Aérea del Perú, FAP) unterzeichnet. Der Vertrag umfasst zehn einsitzige und zwei doppelsitzige Kampfflugzeuge. Anschließend leistete die Regierung eine Anzahlung in Höhe von 642 Millionen US-Dollar, umgerechnet 546 Millionen Euro.
Regierungskrise über die Entscheidung
Der Vertragsunterzeichnung war eine Regierungskrise vorausgegangen, da der peruanische Präsident die Entscheidung über den Kauf zunächst der nächsten Regierung überlassen wollte. Daraufhin traten der Verteidigungsminister und der Außenminister zurück, da sich das Auswahlverfahren für das neue Kampfflugzeug für die FAP schon sehr lange hingezogen hatte.
Mit im Rennen um den Auftrag von Peru waren auch Saab mit der JAS39 Gripen E/F und Dassault Aviation mit der Rafale F4, konnten sich letztendlich nicht durchsetzen. Der Gesamtwert des Auftrags liegt bei 3,5 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 2,975 Milliarden Euro.
Der Vertrag umfasst neben den F-16 auch ein gebrauchtes Tankflugzeug des Typs KC-135R und eine Option auf den Kauf von weiteren zwölf F-16 zu einem späteren Zeitpunkt zum gleichen Preis. Phase 1 für die ersten zwölf Kampfflugzeuge hat einen Wert von 2,0 Milliarden US-Dollar. Die Auslieferung der F-16 Block 70 soll ab 2029 erfolgen. Die Fighter gehen an die Grupo Aéreo No. 4 auf dem FAP-Stützpunkt BA Coronel FAP VÃctor Maldonado Begazo in La Joya im Süden des Landes.
Bob Fischer
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