Die von Boeing Australia entwickelte Begleitdrohne MQ-28 Ghost Bat wurde nun in einem schalltoten Raum getestet und vermessen, um ihre Stealth-Eigenschaften zu bestimmen. Dabei stellte sich heraus, dass das unbemannte Fluggerät die in es gesetzten Erwartungen in Bezug auf die Radarsignatur erfüllt. Die MQ-28 Ghost Bat verfügt über Stealth Eigenschaften, die ihre Entdeckung durch gegnerische Radare deutlich erschweren.
Die Royal Australian Air Force (RAAF) wird als erstes Luftstreitkraft weltweit das auch als CCA (Collaborative Combat Aircraft) bezeichnete Fluggerät beschaffen und in Dienst stellen. Die MQ-28 kann zusammen mit bemannten Flugzeugen Einsätze fliegen und dabei beispielsweise Missionen zur Aufklärung, aber auch zu Angriffszwecken erfüllen.
Schon über 150 Flüge absolviert
Seit dem Erstflug der MQ-28 im Jahr 2021 – damals noch unter der Bezeichnung Loyal Wingman – hat die Begleitdrohne über 150 Flüge absolviert und dabei verschiedene Meilensteine nachgewiesen, darunter war ein Flug von zwei realen und einer simulierten MQ-28 in Zusammenarbeit mit einer Boeing E-7A Wedgetail, um ein Luftziel zu bekämpfen, die Zusammenarbeit mit einer E-7A und einer F/A-18F der RAAF, um autonom ein Luftziel abzuschießen.
Brad Thompson, der Direktor von Boeing Phantom Works Australia, sagte: „Die Kombination aus einer leistungsfähigen Plattform, Stealth-Eigenschaften, fortschrittlicher Autonomie und künstlicher Intelligenz eröffnet Luftstreitkräften beispiellose Möglichkeiten, ihre Missionseffektivität und operative Flexibilität zu steigern.“
Volker K. Thomalla
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