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Bell hat die 300. Bell 505 JRX an einen Kunden übergeben

300 Auslieferungen in 50 Monaten – das ist die beeindruckende Bilanz des Bell 505 Jet Ranger X Programms von Bell Textron. Der leichte Turbinenhubschrauber erfreut sich weiterhin großer Popularität und wird durch zusätzliche Extra-Ausstattung für weitere Einsatzbereiche fit gemacht.

11.05.2021

Die Jamaica Defence Force war der Empfänger der 300. je gebauten Bell 505. © Bell

Bell Textron Inc. hat heute mitgeteilt, dass das Unternehmen das 300. Exemplar des leichten Turbinenhubschraubers Bell 505 Jet Ranger X an einen Kunden übergeben hat. Empfänger des Jubiläumshubschraubers ist die Jamaica Defence Force (JDF), die im Februar dieses Jahres sechs Bell 505 JRX bestellt hatte. Der jetzt gelieferte Helikopter ist das sechste Exemplar dieses Typs für die JDF.

Oberstleutnant Brian Lundy, der kommandierende Offizier der JDF-Luftstreitkräfte, sagte: „Wir sind stolz darauf, die 300. Bell 505 in Empfang zu nehmen und unsere Flottenkapazitäten zu erweitern.  JDF und Bell haben eine starke gemeinsame Geschichte, und die heutige Auslieferung markiert einen weiteren Meilenstein in unserer Beziehung.

Die JDF wird die Hubschrauber nicht nur für Missionen der öffentlichen Sicherheit einsetzen, sondern auch bei ihrer Caribbean Military Aviation School (CMAS) fliegen, wo sie Piloten für den eigenen Bedarf und andere Streitkräfte ausbildet.

Für den Hersteller ist das Bell 505 JRX ein echtes Erfolgsprogramm. Bell fertigt den Hubschrauber in seinem Werk in Mirabel in Kanada und hatte das erste Exemplar im Frühjahr 2017 an einen Kunden übergeben. Nur 30 Monate nach der Erstauslieferung konnte Bell das 200. Exemplar ausliefern. Nun, 50 Monate nach der Erstauslieferung erreichte das Programm die Marke von 300 ausgelieferten Einheiten.

70.000 Flugstunden gesammelt

Parallel zur Zahl der Bell 505 im aktiven Flugbetrieb steigt naturgemäß auch die Zahl der Flugstunden. Im September des vergangenen Jahres überschritt die weltweite Bell-505-Flotte die Marke von 50.000 Flugstunden, mittlerweile sind es 70.000 Flugstunden geworden.

Michael Thacker, Executive Vice President, Innovation and Commercial Business bei Bell Testron, sagte: „Die Bell 505 ist eines der am schnellsten wachsenden kommerziellen Programme von Bell und hat seit ihrer Einführung mehrere wichtige Meilensteine überschritten. Da wir weiterhin Interesse an dem Hubschrauber aus den Bereichen öffentliche Sicherheit, Versorgungsdienste und Transport sehen, hat Bell in neue Produkte und Technologien investiert, um die Fähigkeiten der Bell 505 zu erweitern.“

Die Bell 505 JRX ist der kleinste Helikopter in der Produktpalette des traditionsreichen Herstellers aus Fort Worth. Er bietet fünf Insassen Platz (oder 680 Kilogramm Nutzlast) und kommt auf eine maximale Reisegeschwindigkeit von 125 Knoten. Die Reichweite bei optimaler Langstrecken-Reisegeschwindigkeit liegt bei 306 nautischen Meilen (566 Kilometer). Die Dienstgipfelhöhe wurde durch die Zulassung für Hot and High-Operations im Juni 2019 auf 22.500 Fuß (6.858 Meter) angehoben.

Der Hubschrauber ist der erste Bell-Helikopter, bei dem ein Triebwerk des französischen Herstellers Safran Helicopter Engines als Serientriebwerk ausgewählt wurde. Safran liefert die FADEC-gesteuerte Arrius 2R-Wellenturbine. Mit einer Startleistung von 505 Wellen-PS (377 kW) stehen dem Helikopter ausreichend Reserven für eine gute Steigleistung auch bei hohen Außentemperaturen zur Verfügung. Die Dauerleistung der Arrius 2R beträgt 459 Wellen-PS (342 kW).

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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