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AnimaWings stellt wegen Problemen mit ihren Airbus A220 Insolvenzantrag

Eigentlich sollten neue Flugzeuge so zuverlässig arbeiten, dass ihre Nutzer einen verlässlichen Service für ihre Kunden anbieten können. Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat jedoch Probleme mit ihren Airbus A220. Keines der sechs Flugzeuge ist derzeit einsatzbereit, was die Fluglinie in Schwierigkeiten bringt.

1.10.2026

Zur Flotte der AnimaWings gehören derzeit sechs A220-300. Die YR-RUN kam im März 2026 in Bukarest an. © AnimaWings

Die erst 2020 gegründete rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat beim zuständigen Handelsgericht in Bukarest Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen gibt an, aufgrund anhaltender technischer Probleme mit ihrer Flotte in ernsten finanziellen Schwierigkeiten zu stecken. AnimaWings versucht aber, trotz der Insolvenz, einen Teil des Flugplans aufrechtzuerhalten.

Die Flotte von AnimaWings besteht derzeit aus sechs Airbus A220-300 und zwei A320. Die erste A220-300 kam im Dezember 2024 in Bukarest an. Laut Unternehmen sind derzeit nur die beiden A320 einsatzbereit. „Wir versuchen, in der kommenden Zeit so viele planmäßige Flüge wie möglich durchzuführen“, erklärte das Unternehmen.

Wirtschaftlicher Druck durch hohe Kosten für Treibstoff

Neben der begrenzten Verfügbarkeit der Flugzeuge führt AnimaWings die finanzielle Notlage auch auf die derzeit außergewöhnlich hohen Treibstoffpreise zurück. Die Barreserven neigen sich dem Ende zu, und eine Umstrukturierung ist notwendig.

AnimaWings warnt vor möglichen Flugausfällen in den kommenden Tagen. Die Passagiere würden von der Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges informiert.

Marius Pandel, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von AnimaWings, sagte: „Dies ist eine schwierige, aber notwendige Entscheidung, um das zu schützen, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, und vor allem, um unseren Fortbestand zu sichern. Die wiederkehrenden technischen Probleme unserer Flotte haben innerhalb relativ kurzer Zeit eine Kettenreaktion in unserem gesamten Geschäftsbetrieb ausgelöst – und das vor einem wirtschaftlichen Hintergrund, der diesen Druck noch weiter verschärft hat. Wir haben uns entschieden, proaktiv und verantwortungsbewusst zu handeln, indem wir die rechtlichen Rahmenbedingungen nutzen, die es uns ermöglichen, das Unternehmen, den operativen Betrieb und die langfristigen Perspektiven von AnimaWings zu schützen. Unsere oberste Priorität gilt unseren Passagieren und der Aufrechterhaltung eines möglichst umfangreichen Flugbetriebs. AnimaWings wird den Betrieb in angepasster Form fortsetzen. Wir befinden uns in einer schwierigen Phase, die wir meistern müssen, um das nächste Kapitel des Unternehmens auf ein nachhaltiges Fundament zu stellen.“

Bob Fischer

 

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