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Baubehörde gibt BER-Terminal für die Nutzung frei

Von den noch fehlenden Genehmigungen vor der geplanten Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER im Oktober dieses Jahres hat die Flughafengesellschaft eine wichtige erreicht: Die Baubehörde hat das Terminal 1 aus baurechtlicher Sicht für die Nutzung freigegeben. 

29.04.2020

Der Flughafen BER soll am 31. Oktober 2020 seinen regulären Betrieb aufnehmen. © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Der Flughafen BER hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Eröffnung im Oktober dieses Jahres geschafft: Die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald als zuständige Behörde hat nach Abschluss der Bauarbeiten die Fertigstellung des Fluggastterminals (Terminal 1) am BER offiziell bestätigt. Nach einer mehrere Monate dauernden Überprüfung der von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) als Bauherr seit 2019 eingereichten Unterlagen zur Baufertigstellung, stehe nun einer Nutzung als Flugastterminal mit der geplanten Inbetriebnahme des Flughafens BERin Schönefeld bauordnungsseitig nichts mehr im Wege, teilte der Landkreis Dahme-Spreewald gestern mit.

Es freut mich sehr, dass die Großbaustelle ‚Fluggastterminal‘ nach den jahrelangen Bauarbeiten endlich zu einem Abschluss gebracht wird und die bautechnischen Nachweise für eine betriebssichere Nutzung vorliegen“, sagt Heike Zettwitz, die Bauordnungsbeigeordnete des Landkreises.

Luftrechtliche Genehmigung steht noch aus

Engelbert Lütke Daldrup, der Vorsitzende der Geschäftsführung der FBB, sieht die Nutzungsfreigabe des Terminalgebäude 1 als einen der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer verlässlichen Inbetriebnahme des BER: „Bis zur endgültigen Freigabe durch die Baubehörde war es ein langer, schwieriger Weg. Die harte Arbeit der letzten drei Jahre war am Ende erfolgreich. Ich möchte allen danken, die den BER nicht aufgegeben haben und mit hohem persönlichen Engagement und großem Beharrungsvermögen das Fluggastterminal Stück für Stück zu einem sicheren Gebäude gemacht haben.“

Die baurechtliche Genehmigung ist eine von mehreren wichtigen Genehmigungen vor der Eröffnung. Unter anderem muss die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg auch noch die luftrechtliche Genehmigung erteilen, bevor der BER in Betrieb gehen darf.

Die Flughafengesellschaft kann nun die Betriebsablauftests vorbereiten, die parallel zu den Restbauarbeiten durchgeführt werden. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird eine für den 29. April vorgesehene Brandschutz- und Räumungsübung schon auf den Sommer verschoben.

Im Fluggastterminal noch Innenausbauten für Geschäfte, Restaurants sowie eine Lounge in den nächsten Monaten vorgenommen und die Beseitigung kleinerer baulicher Mängel abgeschlossen, informiert das Bauordnungsdezernat. Für die Eröffnung des Schönefelder Flughafens BER sind davon losgelöst luftfahrtrechtliche Genehmigungen erforderlich. Dies liegt nicht in der Zuständigkeit der unteren Bauordnungsbehörde, sondern bei der Gemeinsamen Oberen Luftfahrbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB).

 

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