Scoot ist die Low-Cost-Tochter des Netzwerk-Carriers Singapore Airlines. Sie betreibt momentan eine Flotte von 63 Flugzeugen, darunter 24 Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner (787-8 und 787-9), 30 Single Aisle Jets der A320-Familie (sechs A320ceo, zwölf A320neo und zwölf A321neo) sowie neun Embraer E190-E2. Im Rahmen ihres Flottenerneuerungsprogramms plant Scoot, ihre sechs Airbus A320ceo bis zum Jahr 2028 auszuflotten.
Nun hat sie elf weitere Flugzeuge der A320neo-Familie beim Hersteller in Auftrag gegeben. Sie hat fünf Exemplare neu fest bestellt und bestehende Optionen für sechs weitere A320neo / A321neo in Festbestellungen umgewandelt. Die neuen Flugzeuge sollen ab 2028 ausgeliefert werden. Scoot hat sich bei der Triebwerkswahl für ihre A320neo für das PW1100G-JM von Pratt & Whitney entschieden.
Die Bestuhlung der Flugzeuge wird – wie bei einer Billigfluggesellschaft nicht anders zu erwarten, relativ dicht ausfallen. Die Airline lässt in ihre A320neo 186 Passagiersitze einbauen und in die A321neo 236.
Bei dem Auftrag handelt es sich um einen Mix aus Airbus A320neo und A321neo (siehe Foto). © Scoot
Leslie Thng, der Hauptgeschäftsführer (Chief Executive Officer) von Scoot, sagte anlässlich der Auftragserteilung: „Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Reisen in den kommenden Jahren weiter steigen wird – insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum. Die Reichweite und Kapazität der Flugzeuge der A320neo-Familie werden es Scoot ermöglichen, die Netzwerkanbindung der SIA Group auszubauen und zu vertiefen; dies eröffnet der SIA Group neue Wachstumschancen und bietet den Kunden noch nahtlosere Reisemöglichkeiten.
Der Flugzeugmix von Scoot – bestehend aus Regionaljets des Typs Embraer E190-E2, Standardrumpfflugzeugen der Airbus A320-Familie sowie Großraumflugzeugen der Boeing 787-Familie – versetzt uns in die Lage, ein umfangreiches Streckennetz zu betreiben. Dieses umfasst Kurz-, Mittel- und Langstrecken, die das breitere Netzwerk der SIA ergänzen und die Position Singapurs als weltweit führendes Luftfahrtdrehkreuz weiter stärken.“
Volker K. Thomalla
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