Das Team wurde mit Enthusiasmus von Fans aller Altersklassen und Lufthansa-Angehörigen im neu eröffneten Hangar One neben der Firmenzentrale der Lufthansa am Frankfurter Flughafen begrüßt. In der Kulisse zweier Luftfahrtlegenden, der Ju 52 D-AQUI und der Super Star Constellation D-ALAN war es ein besonderer Gruß an das gesamte WM-Team vor ihrem Start nach Chicago mit dem Flug LH434. Dies verbunden mit den Wünschen und der Hoffnung, dass es dem Team gelingen möge, diesen beiden Legenden im Ruf möglichst nahe zu kommen und mit Willensstärke sich gegen die anderen Teilnehmer der FIFA-Fußball WM durchzusetzen.
Den WM-Auftakt im Blick, war es den Spielern und Teammitgliedern anzusehen, dass ihre Gedanken mit Freude bei dieser Verabschiedung gen Chicago waren, aber auch ebenso, dass die Konzentration bereits auf das erste Etappenziel gerichtet ist. Gegen 14.30 Uhr Ortszeit hob Flug LH 434 am Dienstag, 2. Juni, vom Frankfurter Flughafen ab.
Manuel Neuer, der Torhüter des deutschen WM-Teams, gibt vor dem Abflug noch Autogramme. © Lufthansa
Das DFB-Team sollte unter optimalen fliegerischen Bedingungen in das Turnier starten, wozu die Lufthansa ihr neues Premium-Kabinenkonzept Lufthansa Allegris an Bord eines Airbus A350-900, einem der modernsten Flugzeuge der Lufthansa Flotte, in den Einsatz brachte.
Das WM-Team nutzte einen normalen Linienflug
So erlebte, – vielleicht unbewusst –, das deutsche WM-Fußballteam eine geschichtliche Entwicklung der Luftfahrt von der Ju 52 mit dem Beginn der Passagierluftfahrt über die Super Star Constellation mit der Einführung von Nonstop-Atlantiküberquerungen bis hin zum Airbus A350-900, dem modernsten Fluggerät, was Lufthansa derzeit nutzt.
Zahlreiche Passagiere erfuhren teilweise erst beim Boarding von der Besonderheit des Fluges. Als Willkommensgeschenk und zur Einstimmung auf die Weltmeisterschaft erhielten alle Gäste ein exklusives WM-Trikot.
2014 flogen die deutschen WM-Teilnehmer mit der vierstrahligen Boeing 747 „FANHANSA“ nach Brasilien und kehrten als Weltmeister zurück. Es ist zu wünschen, dass dies mit den beiden Triebwerken des Airbus A350-900 nun auch gelingt. Die Zuverlässigkeit heutiger Triebwerke lässt daran jedenfalls keine Zweifel aufkommen.
Alles Gute der Deutschen Fußball Männer-Nationalmannschaft mit ihren Betreuern. Die zurückbleibenden Fans werden demnächst gerne zumindest die Atmosphäre dieser Verabschiedung unter den schützenden Flügeln von Super Star Constellation und Ju 52 nachempfinden können
Jan Frieben
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