Der neue Jet-Trainer Boeing T-7A Red Hawk, den Boeing in Zusammenarbeit mit Saab entwickelt hat, hat von der U.S. Air Force (USAF) offiziell grünes Licht für die anfängliche Serienproduktion (Low-rate initial production / LRIP) erhalten. Nach dem Erreichen des Meilensteins C des Programms am 23. April 2026, vergab die USAF einen 219 Millionen US-Dollar (umgerechnet 186 Millionen Euro) umfassenden Vertrag über die ersten 14 Flugzeuge dieses Musters inklusive zugehöriger Ersatzteile, Ausrüstung und Schulungen.
Die T-7A wurde im September 2019 mit dem Spitznamen „Red Hawk“ versehen, um damit an die erste fliegende afroamerikanische Einheit, die Tuskegee Airmen, zu erinnern. Die T-7A lösen die Northrop T-38 Talon als Jet-Trainer bei der USAF ab.
Bedarf von bis zu 351 Jet-Trainern bei der USAF
Das Gesamtprogramm umfasst die Lieferung von bis zu 351 T-7A-Flugzeugen und 46 bodengestützten Trainingssimulatoren an fünf Stützpunkte des Air Education and Training Command (AETC) in den nächsten zehn Jahren. Sie werden dort die über sechzig Jahre alten T-38-Trainingsflugzeuge ersetzen. Im Dezember des vergangenen Jahres hatte Boeing bereits die erste T-7A Red Hawk an die 99. Staffel (99th Flying Training Squadron „Red Tails“) des Air Education and Training Command auf der Joint Base San Antonio-Randolph im US-Bundesstaat Texas übergeben.
Die USAF strebt an, die anfängliche Einsatzbereitschaft (IOC) der T-7A im Jahr 2027 zu erreichen. Die erste Gruppe von Ausbildern und Wartungspersonal erstellt derzeit die Vorschriften und Handbücher für die Pilotenausbildung der nächsten Generation auf der T-7A Red Hawk.
Bob Fischer
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