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Die zweite Boeing E-7A Wedgetail für die Royal Air Force fliegt

Das zweite von drei bestellten Boeing E-7A Wedgetail-Frühwarnflugzeugen (AEW) für die britische Royal Air Force wurde am 26. August 2026 von Boeing in seiner endgültigen Lackierung vorgestellt.

1.09.2026

Die zweite Boeing E-7A Wedgetail für die Royal Air Force wurde nach Abschluss der Lackierarbeiten am 26. August 2026 erstmalig der Öffentlichkeit gezeigt. © Boeing

Die britische Royal Air Force (RAF) verstärkt ihre Aufklärungs- und Überwachungsfähigkeiten. Sie hatte 2019 einen Vertrag über die Lieferung von insgesamt fünf Boeing E-7A Wedgetail unterzeichnet. Allerdings wurde die Zahl der zu beschaffenden Flugzeuge 2020 um zwei Exemplare auf drei reduziert.

Die auf der Boeing 737 beruhenden E-7A werden bei STS Aviation in Birmingham umgebaut und mit ihren Sensoren , darunter als Hauptsensor das MESA-Radar von Northrop Grumman und der Missionsausrüstung ausgerüstet. Im Mai dieses Jahres hatte die RAF ihre erste E-7A übernommen.

Nun folgt in Kürze das zweite Exemplar. Nachdem das Flugzeug mit dem Kennzeichen WT002 seine endgültige Sichtschutzlackierung und die Markierungen der 8. Staffel erhalten hat, wird sie nun zusammen mit WT001 in Lossiemouth in Schottland stationiert.

Die E-7A ist Nachfolgerin der E-3D Sentry

Die Wedgetail ist bei der RAF die Nachfolgerin der 2021 außer Dienst gestellten Boeing E-3D Sentry AEW1. Sie  bietet mit ihrem aktiven elektronisch gesteuerten Phased-Array-Radar (AESA) und MESA-Technologie eine 360-Grad-Abdeckung mit Reichweiten von über 322 Kilometer für Luftziele und 241 Kilometer für Oberflächenziele in der Größe von Patrouillenbooten auf einer Fläche von 4 Millionen Quadratkilometern (diese Reichweiten können deutlich erhöht werden, wenn die Radarleistung auf eine bestimmte Richtung fokussiert statt flächig eingesetzt wird). Das Flugzeug verfügt über eine zweiköpfige Cockpitcrew sowie zehn Arbeitsplätze für Luftkampfmanager und andere Systembediener. Es hat eine Flugdauer von zehn Stunden und kann im Dienst von alliierten, mit Tankauslegern ausgestatteten Flugzeugen in der Luft betankt werden.

Die operative Test- und Evaluierungsphase (OT&E) läuft noch, die offizielle Indienststellung ist für Ende 2026 geplant.

Bob Fischer

 

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