Das Programm für Seeüberwachungs- und Einsatzflugzeuge (AVSIMAR) sieht die Beschaffung von insgesamt zwölf Albatros bis 2031 vor. Diese Flugzeuge, die im Jahr 2020 fest bestellt wurden, sind als Ablösung der im Pazifik stationierten Falcon 50 M sowie der Falcon 200 Gardian vorgesehen, deren Außerdienststellung 2025 begann.
Für ihre Aufgaben in der Seeüberwachung und bei Interventionen auf See wurden die Falcon 2000LXS mit einem Searchmaster-Überwachungsradar von Thales, einem optronischen EuroFLIR-410-System von Safran sowie einem von Naval Group entwickelten Missionssystem ausgestattet. Zudem verfügen die Jets über Beobachtungsfenster und eine Abwurfvorrichtung für Seenotrettungsausrüstung wie Rettungsinsel, Positionsmarkierungen, Bojen und Überlebensausrüstung.
Größere Reichweite als die Vorgängermuster
Die Wahl der Falcon 2000LXS als Basisflugzeug verleiht der Albatros zudem eine „um 10 bis 30 Prozent größere Reichweite als bei den derzeitigen Seeüberwachungsflugzeugen“ – konkret eine Reichweite von 4.000 nautischen Meilen (umgerechnet 7.400 Kilometer) –, eine hohe Reisegeschwindigkeit sowie hervorragende Flugeigenschaften bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Bevor sie zur Flottille 24F stoßen, wo sie ihren Dienst aufnehmen werden, wurden die ersten beiden Albatros am 27. und 31. Juli dem CEPA (Zentrum für praktische Erprobung und Abnahme der Marineflieger) übergeben. Ein drittes Exemplar soll bis Ende 2026 ausgeliefert werden; anschließend ist vorgesehen, dass die Marine jährlich zwei weitere Flugzeuge erhält.
Frédéric Marsaly
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