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Hoheitskennzeichen: Hätten Sie alle erkannt?

Hoheitskennzeichen der militärischen Luftfahrzeuge sind ein Fall für Kenner, da zum Teil einzelne Teilstreitkräfte einiger Länder eigene Hoheitskennzeichen verwenden. Wir haben eine Auswahl zusammengestellt, manche sind wirklich leicht den Ländern zuzuordnen, aber andere sind harte Nüsse, die es zu knacken gilt. 

23.05.2020

Die Identifizierung dieses Hoheitsabzeichens ist schwer, da das Land nur über eine geringe Anzahl von Luftfahrzeugen verfügt. © V. K. Thomalla

Die Hoheitskennzeichen an militärischen Flugzeugen dienten früher der eindeutigen optischen Identifizierung eines eigenen oder eines feindlichen Flugzeugs. Frankreich war die erste Nation, die diese Kennzeichen – bereits 1912 – einführte. Waren die Kennzeichen zunächst sehr groß und weithin sichtbar, so wurden sie im Laufe der Jahrzehnte immer kleiner und verloren durch Radar und andere Sensortechnologie im militärischen Alltag immer weiter an Bedeutung.

Hoheitskennzeichen aus aller Welt

Die farbigen Insignien sind heute vielfach einer so genannten Low Visibility-Variante gewichen, um den Sichtschutz des Luftfahrzeugs nicht zu beeinträchtigen. Bei dieser Variante werden Grautöne anstelle der verschiedenen Farben verwendet.

Die meisten militärischen Hoheitsabzeichen auf Flugzeugen sind in Kreisform als Kokarde ausgeführt, es gibt aber auch Ausnahmen wie beispielsweise das Kreuz im deutschen Hoheitsabzeichen, ein Stern wie bei russischen Luftfahrzeugen, ein Quadrat wie im polnischen Hoheitsabzeichen oder ein Wappen wie beispielsweise bei Luftfahrzeugen der Slowakei.

Wie eng die Hoheitskennzeichen militärischer Luftfahrzeuge beieinander liegen, zeigen die Beispiele von Finnland, Griechenland, El Salvador und Argentinien, die alle blau und weiß ausgeführt sind. In der Low-Visibility-Version sind sie quasi nicht voneinander zu unterscheiden.

Griechenland

El Salvador

Argentinien

Finnland

 

 

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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