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Uruguay mustert die Cessna A-37 Dragonfly aus

Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird es keine Cessna A-37 Dragonfly mehr im aktiven Dienst bei Streitkäften sehen. Nun hat auch die Fuerza Aérea Uruguaya (FAU) als einer der letzten Betreiber die Doppelsitzer in den Ruhestand verabschiedet.

15.05.2026

Nach 49 Dienstjahren haben die Luftstreitkräfte von Uruguay die A-37 Dragonfly aus dem aktiven Dienst genommen. © Emiel Sloot

Am 11. Mai 2026 wurde im Rahmen einer Zeremonie in Durazno die Cessna-A-37-Flotte der uruguayischen Luftstreitkräfte (Fuerza Aérea Uruguaya, FAU) außer Dienst gestellt. Die ehrwürdigen Dragonflies standen 49 Jahre lang im Dienst der FAU. Die Veranstaltung erinnerte gleichzeitig an das 75-jährige Bestehen des Jagdgeschwaders EA2C (2. Jagdstaffel), dessen Gründung am 8. Mai war. Die lange und erfolgreiche Karriere der Cessna A-37 bei der FAU begann am 31. Oktober 1976 mit der Ankunft der ersten beiden Maschinen. Insgesamt gingen sechs Flugzeuge bei Unfällen verloren, etwa ebenso viele standen zuletzt noch im aktiven Dienst.

Über 600 A-37 wurden produziert

Die Cessna A-37 wurde aus dem zweisitzigen Jet-Trainer T-37 Tweet entwickelt und erfreute sich in Uruguay und im Ausland großer Beliebtheit. Die U.S. Air Force hatte das Muster bereits 1992 außer Dienst gestellt. Insgesamt wurden 616 Exemplare produziert. Die FAU nahm mit ihren A-37B mehrfach an der multinationalen Übung Cruzeiro do Sul (CRUZEX) in Brasilien teil. Im Laufe der Jahre wurden die 16 aus den USA beschafften Flugzeuge durch gebrauchte Maschinen aus Chile und Ecuador ergänzt. Diese wurden sowohl im operativen Einsatz genutzt als auch zur Ersatzteilgewinnung, um die Flotte bis zur Auslieferung ihres Nachfolgers, der A-29B Super Tucano, einsatzbereit zu halten.

Bob Fischer

 

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