Homepage » Militär » Über 50 Flugzeuge haben an der Übung Point Blank teilgenommen

Über 50 Flugzeuge haben an der Übung Point Blank teilgenommen

In der vergangenen Woche haben Flugzeuge der NATO-Staaten USA, Großbritannien und Niederlande mit der Übung Point Blank 20-04 zusammen trainiert und geübt, wie Kampfflugzeuge aus verschiedenen Nationen und verschiedenen Generation sinnvoll Bedrohungen gemeinsam abwehren und bekämpfen können.

15.09.2020

Besatzungen von F-15, F-16 und B-52 trainierten bei der Übung Point Blank zusammen mit Fighter der fünften Generation wie F-35A und F-35B. © USAF/Matthew Plew

Am 10. September 2020 fand über der Nordsee die regelmäßig stattfindende Übung Point Blank statt. Die Übung Point Blank 20-04 führte über 50 Flugzeuge der United States Air Force (USAF), der Royal Air Force (RAF) sowie der Royal Netherlands Airforce (RNLAF) zusammen. Ziel der Übung war es, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und die Integration von Flugzeugen der vierten und fünfte Generation in einem realistischen Luftverteidigungs-Szenario zu trainieren.

Die 48th Fighter Wing aus Lakenheath in Großbritannien war mit mehreren F-15C und F-15E an Point Blank 20-04 beteiligt. © USAF/Jessi Monte

Die Bandbreite der teilnehmenden Muster war mit F-15C und F-15E der 48th Fighter Wing aus Lakenheath, F-16 und F-35A der RNLAF aus Leeuwarden, F-35B Lightning II des Marine Fighter Attack Squadron 211 (VMFA-211)– das derzeit mit einem Kontingent von zehn Flugzeugen auf der RAF-Basis in Marham stationiert ist – F-16 der 510th und 555th Fighter Squadron der USAF aus Aviano in Italien, Eurofighter Typhoon von der RAF-Basis in Lossiemouth sowie B-52 Stratofortress des Global Strike Command der USAF sehr vielfältig aufgestellt. Unterstützung in Form von Tankflugzeugen kam von den RAF A330 MRTT Voyager sowie von KC-135 von der USAF.

Eurofighter flogen als Aggressoren

Die RAF Eurofighter übernahmen bei der Übung die Feinddarstellung. Group Captain Chris Layden, der Station Commander von RAF Lossiemouth, sagte: „Unsere Typhoon agierten als Aggressoren gegen die F-35, Flugzeuge der fünften Generation der RAF, des U.S. Marine Corps und der Royal Netherlands Airforce. Sie simulierten die Taktiken und Bedrohungen unserer Gegner, während sie ihre Kameraden in einer Reihe komplexer Luft-Luft-Szenarien herausforderten, die die Fähigkeiten der beteiligten Piloten auf die Probe stellten und diese Weltklasse-Flugzeuge an ihre Grenzen brachten.“

„Übungen wie Point Blank ermöglichen es uns, die digitale Interoperabilität mit dem RAF Squadron  617 zu validieren, und sie bieten uns die Gelegenheit, realistische, relevante Trainings mit der USAF und NATO-Verbündeten durchzuführen und unseren globalen Einfluss durch die Entwicklung von Fähigkeiten zu erweitern, die die Last bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen teilen können“, zog Lt. Colonel Joseph F. Freshour, der Kommandeur der Marine Fighter Attack Squadron 211, ein Fazit.

Bob Fischer

 

Folgen Sie uns auf Twitter
Liken Sie uns auf Facebook

 

Schon gelesen?

Niederlande haben die Übung Frisian Flag abgesagt

Finnland nahm an Abfangübungen der NATO über der Ostsee teil

Das NATO Tiger Meet 2020 fällt aus

Über Bob Fischer

zum Aerobuzz.de
Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.