Beyond Aero stellt die mit dem Executive-Charterunternehmen Luxaviation eingegangene Partnerschaft als Mittel dar, um „sich auf die operative Vorbereitung unter realen Bedingungen zu konzentrieren, einschließlich der Definition von Einsatzprofilen, Einsatzszenarien und der Integration in den Flugbetrieb“.
Als Erstbetreiber für das zweimotorige Flugzeug unterstützt Luxaviation den Hersteller, damit das Flugzeug den tatsächlichen Anforderungen des Flugbetriebs entspricht. Die Zusammenarbeit werde sich insbesondere auf die Festlegung der ersten Missionsprofile und vorrangigen Routen unter Berücksichtigung der Nachfrage und der betrieblichen Einschränkungen beziehen. Außerdem werde man die Bereitschaft von Flughäfen und FBOs bewerten, einschließlich der Integration der Wasserstoffinfrastruktur und des Bodenbetriebs. Zu den weiteren Punkten der umfassenden Kooperation zählen die Entwicklung von Betriebsverfahren und Sicherheitsrahmen im Einklang mit den Zertifizierungsanforderungen, die Gestaltung des Kundenerlebnisses und schließlich auch die Analyse von Szenarien zur Flottenintegration, einschließlich der Leistungen im täglichen Betrieb.
BYA-I ist für sechs Passagiere ausgelegt
Das Flugzeug BYA-I soll sechs Passagiere aufnehmen können und eine Reichweite von 800 nautischen Meilen (1.480 Kilometer) aufweisen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 80 Ingenieure an den Standorten Toulouse und Paris in Frankreich und Los Angeles in den USA.
Caroline Demsar, die Hauptgeschäftsführerin (CEO) von Luxaviation Frankreich/Malta/Portugal, sagte: „Bei Luxaviation muss Innovation in die Praxis umgesetzt werden. Die Partnerschaft mit BeyondAero ermöglicht es uns, den wasserstoffelektrischen Antrieb auf praktische und verantwortungsvolle Weise zu erforschen – im Einklang mit unseren langfristigen Nachhaltigkeitszielen und unserem Anspruch auf operative Exzellenz.“
„Die Einführung einer neuen Antriebstechnologie in der Geschäftsluftfahrt erfordert ebenso viel operative Disziplin wie technologische Innovation. Gemeinsam mit Luxaviation bereiten wir den Wasserstoff-Elektroantrieb für den realen Einsatz vor – mit echten Betreibern und unter konkreten rechtlichen Rahmenbedingungen“, ergänzte Eloa Guillotin, die Geschäftsführerin von Beyond Aero.
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