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Erster Linienflug nach der Corona-Zwangspause in Nürnberg

Heute ist auf dem Albrecht-Dürer-Flughafen in Nürnberg der erste kommerzielle Linienflug nach der Corona-Zwangspause wieder gelandet. In den nächsten Tagen und Wochen werden auch weitere Airlines nach und nach Nürnberg wieder in ihr Streckennetz aufnehmen. 

15.06.2020

Die Embraer 175 der KLM landete als erster gewerblicher Linienflug mit Passagieren nach der Corona-Zwangspause am 15. Juni 2020 in Nürnberg. © Christian Albrecht

Mit dem Flug KL1883 aus Amsterdam – einer Embraer 175 der KLM-Regionaltochter KLM Cityhopper – landete heute um 11.45 Uhr der erste kommerzielle Linienflug nach der Corona-bedingten Zwangspause auf dem Flughafen Nürnberg (NUE). Die Flughafen-Feuerwehr empfing den Jet mit einem Wassersalut.

Die Crew und die Fluggäste des Fluges wurden von Albert Füracker, dem Bayerischen Staatsminister der Finanzen und für Heimat, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Nürnberg GmbH ist, sowie dem Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König, Eva-Maria Rau, Business Account Manager Air France-KLM und Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe begrüßt.

Der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, (links) begrüßte zusammen mit Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe und Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Marcus König (re.) die Crew des KLM-Fluges KL1883 in Nürnberg. © Airport Nürnberg/Christian Albrecht

30 Minuten nach der Landung verließ die Embraer 175 den Flughafen NUE wieder unter der Flugnummer KL1884 und flog zurück nach Amsterdam-Schiphol. KLM ist nicht nur die erste Fluggesellschaft, die Nürnberg nach dem dreimonatigen Shutdown wieder ansteuert, sondern zählt auch zu den langjährigsten Airline-Partnern des Albrecht-Dürer-Flughafens: Bereits im September 1929 landete die erste Fokker F-VIIb. von KLM aus Amsterdam auf dem Vorgänger-Airport in Nürnberg. Auch am 1955 eröffneten neuen Nürnberger Flughafen zählten die Niederländer zu den ersten Fluglinien. Allein in den letzten 20 Jahren beförderte KLM rund 2,8 Millionen Passagiere auf über 50.000 Flügen von Nürnberg in die niederländische Metropole und zurück.

Wichtiger Standortfaktor

Albert Füracker sagte: „In den zurückliegenden Wochen hat sich gezeigt, dass der Flughafen Nürnberg auch in Krisenzeiten ein wichtiger Standortfaktor für die Metropolregion ist. Der Flughafen hat den Betrieb aufrechterhalten und dadurch ermöglicht, dass notwendige Ambulanz-, Rettungs- und Frachtflüge durchgeführt und Erntehelfer eingeflogen werden konnten. Heute freuen wir uns über die Wiederaufnahme des regulären Passagierverkehrs. Der Flughafen ist top vorbereitet.“

Der Airport Nürnberg sorge durch eine Vielzahl von Maßnahmen dafür, dass das Reisen den erhöhten Hygiene- und Sicherheitsstandards entspricht, teilte das Unternehmen mit. Beim Betreten des Terminals müssten Fluggäste und Mitarbeiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Passagiere würden durch regelmäßige Durchsagen, Plakate, Flyer und Infoscreens sowie durch das Personal über die Verhaltens- und Abstandsregeln informiert. Passagiere könnten kontaktlos am Automaten einchecken. An der Sicherheitskontrolle und an den Gates sorgten Absperrbänder und Bodenmarkierungen dafür, dass die erforderlichen Abstände gewahrt werden.

Der Flughafen Nürnberg war während der Coronakrise nie komplett geschlossen. So landeten beispielsweise Flüge im Rahmen der Rückholaktion der Bundesregierung zu Beginn der Coronakrise in Nürnberg, Frachtflugzeuge brachten in den vergangenen Monaten dringend benötigte medizinische Schutzausrüstung und Erntehelfer kamen über den Flughafen Nürnberg aus ihren Heimatländern mit besonderen Flügen nach Bayern.

 

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