Die US-Billigfluggesellschaft Spirit Airlines war – wie seinerzeit von AeroBuzz berichtet – im Mai dieses Jahres in die Pleite geschlittert und hatte den Flugbetrieb eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt betrieb sie eine Flotte von rund 200 Single Aisle Jets der Airbus A320-Familie.
Um die Forderungen der Gläubiger zu befriedigen, werden jetzt nach und nach die wirtschaftlich verwertbaren Besitztümer der Pleitegesellschaft versteigert. Dazu zählen aber nicht nur Hardware wie Flugzeuge, Büroeinrichtung, sondern auch Strecken- und Landerechte und ein riesiges Paket an unterschiedlichen Daten.
Die Daten dürfen nicht personalisiert sein
Google hat sich bei einer Versteigerung des Insolvenzgerichts von New York nun ein großes Datenpaket gesichert und dafür 10 Millionen US-Dollar (umgerechnet 8,7 Millionen Euro) auf den Tisch gelegt. Bei diesen Daten handelt es sich um rund 100 Millionen E-Mails sowie 500 Millionen Microsoft-Teams-Nachrichten. Google betont nach Berichten amerikanischer Medien, dass vor der Übergabe der Daten alle personenbezogenen Daten von einem externen Unternehmen entfernt würden. Dies war von dem Insolvenzgericht auch als Voraussetzung für den Kauf angeordnet worden. Der Datensatz könne helfen, die Produkte und KI-Modelle zu verbessern.
Als weiterer Bieter bei der Auktion war das KI-Unternehmen Mercor.io Corporation angetreten, das aber mit seinem Gebot von 7,5 Millionen US-Dollar nicht zum Zuge kam.
Volker K. Thomalla
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