Die 1997 gegründete kasachische Fluggesellschaft SCAT Airlines und Boeing haben einen Folgeauftrag für die Boeing 737 MAX bekanntgegeben. Die Airline hatte den Auftrag über fünf Boeing 737 MAX 9 schon zuvor unterschrieben, er war aber bislang im Auftragsbuch unter der Rubrik „Ungenannter Kunde“ gelistet.
SACT Airlines betreibt derzeit fast 40 Boeing-Flugzeuge, darunter auch neun 737-8 und fünf 737-9. Sie war die erste Airline in Zentralasien, die eine Boeing 737 MAX einsetzte. Neben der Festbestellung von fünf Boeing 737-9 hat die Fluglinie auch fünf bestehende Aufträge für die 737-8 in solche für die größere 737-9 umgewandelt. Die SCAT Airlines will mit den neuen Flugzeugen ihr Streckennetz nach Europa und China erweitern.
Die Boeing 737-9 kann in einer dichten Einklassenkonfiguration bis zu 220 Passagiere befördern. Ihre Reichweite liegt bei 3.300 nautischen Meilen, umgerechnet 6,112 Kilometer.
Umwandlung von 737-8-Orders in 737-9-Aufträge
Wladimir Denissow, der Präsident der JSC SCAT Airlines, sagte anlässlich der Bekanntgabe des neuen Auftrags: „Diese Flottenmodernisierung ermöglicht es SCAT Airlines, der steigenden Passagiernachfrage besser gerecht zu werden und gleichzeitig die Flexibilität zu bewahren, ein vielfältiges und wachsendes Streckennetz zu bedienen. Die Umwandlung von fünf der zuvor bestellten 737-8 in 737-9-Aufträge sowie die neue Festbestellung von fünf 737-9 erhöhen unsere Sitzplatzkapazität pro Flug und verbessern die Pünktlichkeit unserer Flüge im Zuge des Ausbaus unseres internationalen Streckennetzes.“
„Die Entscheidung von SCAT, ihre 737-9-Flotte auszubauen, unterstreicht die Vielseitigkeit und die wirtschaftlichen Vorteile der 737 MAX-Familie“, sagte Paul Righi, Vorstandamitglied für Vertrieb und Marketing in Eurasien, Indien und Südasien. „Die 737-9 bietet die optimale Kombination aus Kapazität, Reichweite und Effizienz, um Fluggesellschaften bei der Erweiterung ihrer Streckennetze und der Senkung der Betriebskosten zu unterstützen. Wir sind stolz darauf, SCAT bei der Anbindung Zentralasiens an weitere Ziele in Europa und darüber hinaus zu unterstützen.“
Volker K. Thomalla
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