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Boom geht beim Antrieb für den Überschall-Airliner Overture eigene Wege

Da keiner der traditionellen Triebwerkshersteller Boom Supersonic ein Triebwerk für seinen geplanten überschallschnellen Airliner Overture liefern will, baut das Unternehmen in Kooperation mit mehreren Partnern das Triebwerk eben selbst. Der Zeitplan für das Symphony genannte Triebwerk ist ehrgeizig.

16.12.2022

Boom Supersonic wird das Symphony-Zweiwellentriebwerk für die Overture mit Partnern selbst entwickeln. © Boom Supersonic

Das Unternehmen Boom Supersonic aus Denver im US-Bundesstaat Colorado entwickelt mit der Overture ein überschallschnelles Verkehrsflugzeug. Nach einer Re-Konfiguration des 2017 auf der Paris Air Show vorgestellten Konzepts soll Overture nun 65 bis 80 Passagiere transportieren. Und anstelle der zuvor geplanten zwei Triebwerke soll der Vortrieb des Mach 1.7 schnellen Flugzeugs von vier Triebwerken kommen. Bislang hatte Boom Supersonic ein Problem seines Projekts noch nicht gelöst: Keiner der traditioneller Triebwerkshersteller wollte einen Antrieb für die Overture liefern. Und selbst Rolls-Royce,...

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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