Homepage » Luftverkehr » Neue Airline Fly Atlantic will Belfast als Drehkreuz nutzen

Belfast in Nordirland soll sich nach dem Willen des neuen Low Cost Carriers Fly Atlantic zu einem Hub entwickeln, das Europa und Nordamerika miteinander verbindet. Mit den neuen Strecken hofft die Region auch auf wirtschaftliche Impulse und touristische Entwicklung.

23.11.2022

Das Design der Flugzeug von Fly Atlantic stammt von dem Seignstudio LIFT Aero Design. © LIFT Aero Design

Die neu gegründete britische Fluggesellschaft Fly Atlantic will den nordirischen Flughafen Belfast International Airport zu einem Hub ausbauen. Die Airline will ab Sommer 2024 von Belfast aus Verbindungen nach Europa und nach Nordamerika anbieten, gab sie nun bekannt. Der Flughafen verfügt über zwei sich kreuzende Bahnen mit einer Länge von 2.780 Metern (07/25) beziehungsweise 1.891 Metern (17/35). Der IATA-Code des Airports lautet BFS, der ICAO-Code EGAA. Er gehört dem französischen Flughafen-Betreiber VINCI Airports.

Das Management der Fly Atlantic hat sich noch nicht entschieden, ob es die Boeing 737 MAX (Foto) oder den Airbus A321LR/XLR beschaffen soll. © Fly Atlantic

Welche Flugzeugmuster sie beschaffen wird, ist noch nicht entschieden. Man sei mit beiden großen Flugzeugherstellern Airbus und Boeing in Gesprächen. Fly Atlantic will auf jeden Fall Single Aisle Jets betreiben, entweder Airbus A321LR/XLR oder die Boeing 737 MAX.

Fly Atlantic tritt als Low Cost Carrier an

Andrew Pyne, der Hauptgeschäftsführer von Fly Atlantic, sagte, man wolle Belfast zu einem starken Luftfahrt-Drehkreuz ausbauen, das Europa und Nordamerika verbinde. Die Fluggesellschaft will sich als Low Cost Airline positionieren und mit zunächst sechs Flugzeugen an den Start gehen. Bis 2028 solle die Flotte auf 18 Flugzeuge wachsen. Dann soll die Fluglinie 35 Destinationen bedienen.

Mit der Rekrutierung von Personal will Fly Atlantic im nächsten Jahr beginnen. Bis 2030 soll der Personalbestand auf 1.000 Mitarbeiter ansteigen. Pyne sagte bei der Vorstellung seines Projekts in Belfast auch: „Nordirland kann auf eine stolze Luftfahrt- und Ingenieursgeschichte zurückblicken, und wir freuen uns, dass wir bei der Entwicklung der Fluggesellschaft und ihrer Unterstützungsfunktionen auf dieser Tradition aufbauen können.“

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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