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ALSIM erhält Auftrag von polnischer Militär-Hochschule

Die Kunden des Simulatorherstellers ALSIM waren bislang fast ausschließlich zivile Ausbildungseinrichtungen. Nun hat das Unternehmen einen Bieterwettbewerb der polnischen Militär-Universität für Luftfahrt gewonnen und wird der Hochschule einen rekonfigurierbaren Simulator liefern.

11.05.2021

Der Simulatorhersteller ALSIM hat einen Auftrag der polnischen Militär-Universität für Luftfahrt in Deblin erhalten. © ALSIM

Der französische Simulatorhersteller ALSIM hat sich bei einer Ausschreibung der polnischen Militär-Universität für Luftfahrt durchgesetzt. Das Unternehmen wird nun an das Akademische Zentrum für Luftfahrt-Training (AATC) der Hochschule in Deblin einen AL40/42-Simulator liefern. Das Trainingsgerät kann zwei Flugzeugmuster abbilden: Die einmotorige Diamond DA40 und die Zweimot DA42.

Nach Angaben des Herstellers ist die Rekonfiguration von einem Flugzeugtyp zum anderen in kurzer Zeit möglich, man müsse nur das Instrumentenbrett und die Mittelkonsole auswechseln. Der mitgelieferte Umbausatz enthält zwei Instrumentenbretter und Mittelkonsolen, einschließlich aller Schalter für das Klimasystem, Garmin-Avionik sowie die spezifischen Leistungshebel, Kraftstoffwahl- und Trimmschalter. Im Simulator verbaut sind ein echtes Garmin G1000 NXi sowie ein GFC 700 Autopilot. Das Sichtsystem bietet ein Sichtfeld von 210 Grad.

Original Garmin-Avionik verbaut

Die Universität betreibt eine Trainingsflotte von 29 Flugzeugen des Herstellers Diamond Aircraft: DA20 C1 (20 Exemplare), DA40 (6) und DA42 (3) Zusätzlich umfasst die Flotte noch zwei Zlin 143LSi, je eine Zlin 242L und Zlin 526F und eine An-2. Als Drehflügler stehen den Flugschülern sieben Guimbla Cabri G2 sowie drei Robinson R44 II zur Verfügung.

Der ALSIM-Simulator wird die Flexibilität bei der Planung des Trainings der Kadetten erhöhen und gleichzeitig die Kosten für das Training reduzieren, so die Einschätzung der Hochschule. Oberstleutnant Tomasz Slomczynsk, der Kommandeur der fliegenden Ausbildungseinheit am AATC, sagte: „Der Simulator wird auch bei der Ausbildung von Fluglehrern eine wichtige Rolle spielen, da er einen reibungslosen ‚Übergang‘ vom linken zum rechten Sitz ermöglicht. Während des virtuellen Fluges kann man die gewählte Flugroute auf einem bestimmten Flugzeugtyp bei allen Wetterbedingungen, zu jeder Tages- und Nachtzeit simulieren. Gute Fluggewohnheiten werden entwickelt. Piloten lernen, wie sie sich aus ungewöhnlichen und Notsituationen auf die einfachste, effektivste und sicherste Weise befreien können.“

 

 

 

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