Der erste PC-7 MKX für die Niederlande absolvierte nach seinem rund 90 Minuten dauernden Erstflug am Vormittag des 7. Septembers am gleichen Tag noch einen weiteren Flug, der rund 80 Minuten dauerte. Das Flugzeug trägt während der Flugerprobung das Schweizer Testkennzeichen HB-HCA. Die Kokarde der RNLASF ist bis zur Übergabe an den Kunden überklebt.
Die Kokarde der RNLASF bleibt an dem PC-7 MKX bis zur Übergabe an den Kunden überklebt. © Stephan Widmer
Die neuen Turboprop-Schulungsflugzeuge sind für die Grundausbildung von Militärpiloten (Elementaire Militaire Vlieg Opleiding, EMVO) der Royal Netherlands Air and Space Force vorgesehen. Das 131. Geschwader ist auf der Woensdrecht Air Base stationiert. Dort erlernen angehende Militärpiloten die Grundlagen des Fliegens, bevor sie mit der Fortgeschrittenen-Ausbildung beginnen. Insgesamt erhält dieRNLASF acht neue Schulflugzeuge. Das Verteidigungsministerium beschafft außerdem vier Simulatoren und die dazugehörige Trainingsausrüstung. Dies ermöglicht den Auszubildenden, sowohl in der Luft als auch am Boden zu trainieren.
Indienststellung ist für Mai 2027 angestrebt
Die neuen Flugzeuge ersetzen die derzeitigen PC-7 Turbo Trainer, die das Ende ihrer strukturellen Lebensdauer erreichen. Darüber hinaus ist das neue Trainingssystem besser auf die modernen Kampfflugzeuge und andere Flugzeugtypen abgestimmt, die die Piloten später fliegen werden. Die ersten Pilatus PC-7 MKX sollen voraussichtlich im Mai 2027 in Dienst gestellt werden. Es wird erwartet, dass alle acht Flugzeuge, Simulatoren und Trainingsgeräte bis September desselben Jahres geliefert werden.
Neben den Luftstreitkräften der Niederlande haben auch Belgien und Frankreich das Muster für die Ausbildung ihres Cockpit-Nachwuchses in Auftrag gegeben.
Bob Fischer
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