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U.S. Army-Piloten lernen künftig auf Robinson R66 das Fliegen

Die Ausschreibung für die Pilotenausbildung der U.S. Army für die nächsten 26 Jahre ist entschieden: Das Team um M1 Support Services hat sich durchgesetzt und wird die Drehflügler-Crews der US-Armee auf der Robinson R66 ausbilden.

18.08.2026

Hubschraubercrews der U.S. Army werden künftig ihre ersten fliegerischen Schritte auf der Robinson R66 NxG machen. © Robinson Helicopter Company

Die U.S. Army wird künftig den leichten Robinson R66 NxG Turbinenhubschrauber als primären Trainingshubschrauber im Rahmen des Programms „Flight School Next“ einsetzen. Damit rückt der leichte Hubschrauber in den Mittelpunkt einer umfassenden Überarbeitung der Ausbildung für angehende Hubschrauberpiloten der U.S. Army.

„Flight School Next“ soll jährlich zwischen 800 und 1.500 Hubschrauberpiloten für die US-Armee ausbilden. Derzeit bildet die Armee jährlich rund 1.250 neue Piloten über ihr Programm zur Grundausbildung von Drehflüglern aus.

Am 13. August vergab die Armee den Vertrag mit einem potenziellen Wert von 10 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 8,7 Milliarden Euro) an das Unternehmen M1 Support Services für die Durchführung des neuen Trainingsprogramms in Fort Rucker im US-Bundesstaat Alabama. Der Vertrag hat eine potenzielle Laufzeit von 26 Jahren, wobei die anfängliche Einsatzphase voraussichtlich drei bis vier Jahre umfassen wird, während M1 die Trainingsaktivitäten auf das neue System umstellt. M1, ein in Texas ansässiger Spezialist für Luftfahrttraining und Instandhaltung, wird die Hubschrauber, Wartung, Simulatoren, Flug- und Theorieunterricht sowie weitere Unterstützung bereitstellen. M1 wird bei der Ausbildung unter anderem auch Künstliche Intelligenz einsetzen, um den individuellen Lernfortschritten Rechnung zu tragen.

Sechs Hersteller hatten sich beworben

Nachdem die Auswahl von zunächst sechs Hubschrauberherstellern und -dienstleistern im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens auf eine kleinere Gruppe reduziert worden war, setzte sich die auf dem R66 basierende Lösung von M1 gegenüber dem Konkurrenzangebot von Bell Textron Inc. durch, welches das Modell 505 für das Programm nutzen wollte.

Zum Industriekonsortium von M1 gehören die Robinson Helicopter Company, Quantum Helicopters, General Dynamics Information Technology und die University of North Dakota Aerospace Foundation. George Krivo, der Vorsitzende und Hauptgeschäftsführer von M1, sagte: „Wir fühlen uns geehrt, mit dieser entscheidenden Aufgabe betraut worden zu sein. M1 wird eine vollständig integrierte und hochinnovative Ausbildungslösung bereitstellen, die darauf ausgelegt ist, kompetentere Piloten für die Heeresflieger auszubilden – und das pünktlich sowie im Rahmen des Budgets.“

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen. Er hat mehr als 40 Jahre für der CAA-NL gearbeitet, sein letzter Job war Inspekteur für Flugausbildung in den Niederlanden.

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