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Abgestürzte Piper PA-34 Seneca aus dem Bodensee geborgen

Die Bergung aus 84 Meter Wassertiefe war eine Herausforderung für alle Beteiligten, aber beim zweiten Versuch gelang es. Die im Februar dieses Jahres bei Staad in den Bodensee gestürzte Piper PA-34 Seneca II wurde erfolgreich geborgen und an Land gebracht.,

15.05.2021

Beim zweiten Versuch gelang die Bergung der im Februar 2021 abgestürzten Piper Seneca aus dem Bodensee. © Kantonspolizei St. Gallen

Der zweite Versuch hat geklappt: Am Mittwoch in dieser Woche wurde die im Februar 2021 beim Anflug auf den Flughafen St. Gallen Altenrhein abgestürzte Piper PA-34-200T Seneca II aus dem Bodensee erfolgreich geborgen. Am 18. Februar war sie bei schlechten Sichtverhältnissen vor Staad in den Bodensee gestürzt und auf den Seegrund gesunken, der an dieser Stelle 84 Meter tief ist. Der 70-jährige Pilot wurde gerettet. Er hatte wie durch ein Wunder 45 Minuten im eiskalten Wasser des Bodensees überlebt.

Erster Bergungsversuch war gescheitert

Der erste Bergungsversuch nur eine Woche nach dem Unfall musste wegen technischer Probleme und einbrechender Dunkelheit abgebrochen werden. Beim zweiten Versuch konnten die Bergungskräfte der Kantonspolizei St. Gallen, des Schifffahrtamtes St. Gallen, die lokale Feuerwehr sowie die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt in Zusammenarbeit mit Kran- und Transportspezialisten die Kolbenmotor-Zweimot bergen und auf eine Fähre heben, mit der das Wrack in den Hafen von Rorschach transportiert wurde.

Nach der Bergung wurde das Seneca-Wrack auf einer Fähre zur Zerlegung zum Hafen Rorschach gebracht. © Kantonspolizei St. Gallen

Dort haben Spezialisten das Unfallflugzeug nun zerlegt und für den Transport auf einen Lkw geladen. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht den Unfall.

Volker K. Thomalla

 

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