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Jetman Yves Rossy ist erstmalig vom Boden aus gestartet

Der als Jetman bekannt gewordene Schweizer Pilot Yves Rossy entwickelt sein Fluggerät ständig weiter. Nun hat er nachgewiesen, dass er mit seinem Jetpack in der Lage ist, vom Boden aus zu starten und auch ohne den Fallschirm ziehen zu müssen, auch punktgenau wieder landen kann. 

20.12.2019

Der Jetman Yves Rossy ist nach mehreren Versuchen in einer Halle nun erstmalig auch unter freiem Himmel vom Boden aus gestartet. © Yves Rossy

Der Jetman Yves Rossy hat einen weiteren Entwicklungsschritt mit seinem Fluggerät gemacht. Er hat die vier bisher genutzten Triebwerke gegen stärkere Jetcat P550-Antriebsaggregate getauscht. Damit ist er der Verwirklichung seines Traums von einem Human Vertical Take-off and Landing (HVTOL)-Fluggerät ein großes Stück näher gekommen.

Bislang musste er immer von einem anderen Fluggerät – vorzugsweise einem Hubschrauber – auf Höhe gebracht werden und dann abspringen. Auch die Landung nach seinem Jetflug erfolgte bisher immer an einem Fallschirm.

Anleihen aus dem Modellflug

Damit soll nun Schluss sein. Der Modelljet-Konstrukteur Ralph Losemann hat die schwenkbaren Triebwerksauslässe der beiden äußeren Antriebseinheiten neu gestaltet, so dass ein Senkrechtstart nun machbar ist.

Bei der Erprobung schoss Rossy mit den neuen Antrieben mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h in die Höhe. Mit dieser Power-Reserve ist auch ein Senkrechtstarter möglich. Nach mehreren erfolgreichen gefesslten Versuchen in einer großen Halle hat Rossy nun den ersten Versuch unter freien Himmel gewagt. Er startete von einem Steg an einem See in der Schweiz, drehte eine kleine Runde über dem Wasser und landete dort wieder, wo er gestartet war.

 

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