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LH Technik AERO Alzey betreut seit 30 Jahren die CF34-Turbofan-Familie

Jubiläum bei der Lufthansa Technik AERO Alzey: Seit nunmehr 30 Jahren werden im Werk in Rheinhessen Triebwerk der CF34-Familie betreut. Das Maintenance-Unternehmen wird expandieren und weitere Mitarbeiter einstellen.

3.08.2022

Seit 1992 betreut die Lufthansa Technik AERO Alzey das CF34-Triebwerk kvon GE Aerospace. © LH Technik

Das Triebwerks-Maintenance-Unternehmen Lufthansa Technik AERO Alzey kann in diesem Jahr nicht nur auf den 35. Jahrestag seiner Gründung zurückblicken, sondern auch auf 30 Jahre technischer Betreuung der Triebwerke der CF34-Turbofan-Familie des Herstellers GE Aerospace. Die ersten fünf Jahre der Entwicklung des als DLT A.E.RO. Services GmbH gegründeten Unternehmens verliefen stürmisch. Die Firma begann mit der Wartung und Instandsetzung von Bord-Trolleys und betreute schon im zweiten Jahr nach ihrer Gründung Turboprop-Triebwerke des Typs PW100 von Pratt & Whitney Canada.

Mit der Einführung des Canadair Regional Jets bei der Lufthansa CityLine übernahm das mittlerweile im Mehrheitsbesitz der Lufthansa Technik auch die Maintenance der Turbofan-Triebwerke des Typs General Electric CF34-3 der Regionaljets.

Seit 1995 zu 100 % im Besitz der LH Technik

1995 übernahm die LH Technik 100 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, das sich dann in Lufthansa A.E.R.O. Alzey umbenannte. Die Hoch-Zeit der Regionaljets bescherte dem Standort Alzey auch einen Aufschwung. Schon 1998 wurde das 1.000. Triebwerk in Alzey instandgesetzt. Mit der Fortentwicklung des CF34 erweiterte sich auch die Betreuungskompentenz der LH Technik AERO Alzey (LTAA) . 2002 nahm das Unternehmen auch die Version CF34-8 in das Betreuungsportfolio auf, ab 2011 folgte das CF34-10. Nach Angaben der Lufthansa Technik hat das Werk in Alzey bislang über 2.000 Wartungen an CF34-Turbofans vorgenommen.

Dieser Bombardier CRJ900 der Lufthansa CityLine wird von zwei CF34-8C5-Turbofans angetrieben. © V. K. Thomalla

Die Lufthansa Technik investiert in ihre Tochterfirma, um der erwarteten Nachfrage gerecht zu werden. Demnächst entsteht in Alzey ein neues Gebäude mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern, das ab Mitte 2023 gebaut werden soll. Darin soll nach LH Technik-Angaben ein produktionsnaher Lagerbereich für Werkzeuge, Module und Vorrichtungen entstehen, der durch die Umwidmung von Hallenfläche vier zusätzliche Triebwerksbays ermöglicht. Innerhalb der nächsten beiden Jahre soll die Belegschaft von derzeit 700 Mitarbeitern um 40 zusätzliche Mitarbeiter wachsen.

Matthias Gruber, der Geschäftsführer der LTAA, sagte: „Um nachhaltig und innovativ mit einem Motor erfolgreich zu sein, benötigt es einerseits einen starken Partner wie GE und andererseits unsere hervorragend ausgebildeten Mitarbeitenden. Deren herausragender Einsatz sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit ermöglichen es der LTAA, über eine so lange Zeit diesen Markt zu prägen und mitzuentwickeln.“

Volker K. Thomalla

 

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