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Liebherr baut Komponenten für die Tankerdrohne Boeing MQ-25A

Unbemannte Luftfahrzeuge übernehmen bei militärischen und zivilen Nutzern immer mehr Aufgaben. Für die Luftbetankungsdrohne MQ-25A für die US Navy hat Boeing nun Liebherr-Aerospace als Zulieferer für ein missionskritisches Bauteil ausgewählt.

9.02.2021

Boeing hat im Dezember 2020 seine Tankerdrohne MQ-25 erstmalig mit einem Luftbetankungspod unter der linken Tragfläche fliegen lassen. © Boeing/Dave Preston

Liebherr-Aerospace Lindenberg hat einen prestigeträchtigen Auftrag vom US-Aerospace-Konzern Boeing erhalten. Das Unternehmen wird eine wichtige Komponente für die Luftbetankungsdrohne MQ-25A Stingray liefern. Bei der Komponente handelt es sich um den Stellantrieb des Fanghakens. Der Haken ist am Heck der MQ-25A installiert und wird vor der Landung auf einem Flugzeugträger ausgefahren, damit die Drohne durch eines der quer über das Landedeck verlaufenden Fangseile sicher abgebremst werden kann.

Erstflug im September 2019

Boeing hatte sich im Sommer 2018 bei einem Wettbewerb des US-Verteidigungsministeriums für eine Luftbetankungsdrohne für die US Navy durchgesetzt und den Auftrag für die Entwicklung und den Bau des als MQ-25A Stingray bezeichneten Fluggeräts erhalten. In der Ausschreibung hatte die US-Marine festgelegt, dass die Luftbetankungsdrohne in der Lage sein muss, 15.000 lbs (6.800 Kilogramm) Treibstoff an vier bis sechs Flugzeuge zu verteilen, die rund 500 nautische Meilen (930 Kilometer) von einem Flugzeugträger entfernt operieren.

Im September 2019 flog die von Boeing Phantom Works entwickelte Drohne zum ersten Mal. Bis 2024 will die US Navy vier Exemplare der MQ-25A übernehmen, den Gesamtbedarf hat das US-Verteidigungsministerium auf 72 Exemplare beziffert.

 

 

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