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Zweite Boeing T-X absolviert Erstflug

Am Montag hob das zweite Exemplar des von Boeing und Saab entwickelten Trainingsflugzeugs T-X ab. Mit dem Muster bewerben sich die Unternehmen um den Auftrag der US Air Force zum Ersatz der T-38-Trainer.

25.04.2017

Die zweite von Boeing und Saab entwickelte T-X hob am 24. April 2017 in St. Louis zum Erstflug ab. © Boeing

Am 24. April starteten die beiden Testpiloten Steve Schmidt und Matt Giese in St. Louis mit dem zweiten Exemplar des T-X-Trainers, den Boeing und Saab gemeinsam entwickelt haben. Das Flugzeug flog mit dem zivilen Kennzeichen N382TX. Es sei serienreif, verlautbarte der Hersteller nach dem Flug. Die zweite T-X ist identisch mit dem ersten Exemplar. Die Erprobung des ersten Exemplars hat bislang zu keinen konstruktiven Änderungen bei dem Flugzeug geführt. Der Erstflug der T-X T1 hatte im Dezember letzten Jahres stattgefunden, nachdem das Projekt erst drei Monate zuvor vorgestellt worden war.

Der Erstflug von T2 dauerte eine Stunde. Um sich auf den Erstflug vorzubereiten, nutzten beide Piloten bereits das Trainingssystem für die T-X. Mit der T-X bewerben sich Boeing und Saab um den Auftrag der US Air Force zur Ablösung des Fortgeschrittenentrainers T-38. „Unser erfolgreiches Flugerprobungsprogramm ist ein Beweis dafür, dass unser Angebot das richtige für die US Air Force ist. Unser Flugzeug wurde nach den Anforderungen der Air Force gebaut und ist dafür geschaffen, die Missionen des Air Education and Training Command zu erfüllen“, sagte Steve Schmidt nach der Landung. Matt Giese sagte: „Der Jet hat sich exakt so verhalten wie das erste Exemplar und der Simulator. Er hat alle Erwartungen erfüllt. Das vordere und das hintere Cockpit haben perfekt miteinander gearbeitet, und das Handling des Flugzeugs ist überragend.“

Die US Air Force will eine Entscheidung über die Beschaffung des T-38-Nachfolgers möglichst noch in diesem Jahr fällen, damit das neue Muster ab 2024 für das Pilotentraining eingesetzt werden kann. Allein die US-Streitkräfte haben einen Bedarf von 350 Flugzeugen. Auch für den Export kann sich der Gewinner des Wettbewerbes einige Hoffnungen machen.

 

 

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