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Paderborn/Lippstadt wieder bei über 100.000 Passagieren

Der Grundstein für eine Rückkehr zur Normalität ist gelegt: Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat 2021 als ein Jahr mit schweren Turbulenzen erlebt, das aber ein versöhnliches Ende gefunden hat. 2022 soll es wieder deutlich aufwärts gehen.

14.01.2022

Die Lufthansa hatte im Herbst 2021 wieder eine Verbindung von Paderborn/Lippstadt nach München angeboten. © Flughafen Paderborn/Lippstadt

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) freut sich über einen „erfolgreichen Neustart in 2021“, wie er jetzt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Flugbewegungen um 24,9 Prozent zu und die Passagierzahlen sogar um 39,7 Prozent. Trotz der beeindruckenden relativen Zahlen sind die absoluten Zahlen ernüchternd: 32.836 Flugbewegungen und 129.292 Passagiere. Noch 2018 hatte das Passagieraufkommen bei 736.158 Fluggästen gelegen, 2021 nutzten also 82,5 Prozent weniger Passagiere den Flughafen Paderborn/Lippstadt als noch 2018.

Der Flughafen hatte – wie berichtet – Ende 2020 Insolvenz anmelden müssen und war nach nur einem halben Jahr aus eigener Kraft aus der Insolvenz herausgekommen. Zum 1. Juli 2021 trat mit Roland Hüser ein neues Geschäftsführer seinen Dienst an. Er sagte bei der Präsentation der Zahlen des vergangenen Jahres: „Unser Vorhaben, möglichst schnell in die Erfolgsspur zurückzukehren, ist gelungen. Jetzt kommt es darauf an, den positiven Trend zu verstetigen.“

Business Aviation ist für PAD wichtig

Die Business Aviation spielt an dem ostwestfälischen Flughafen eine wichtige Rolle. Sie kam auf 2.155 Flugbewegungen und erreichte damit wieder das Niveau der Flugbewegungen aus der Vor-Coronazeit. 2019 hatte es 2.158 Business-Aviation-Bewegungen am PAD gegeben.

Im laufenden Jahr will der Flughafen die Verkehrszahlen wieder deutlich steigern und hat sich die Zielmarken von 35.000 Flugbewegungen und über 250.000 Passagieren gesetzt. Ab Ende März soll die Lufthansa wieder mit einer täglichen Verbindung nach München zurückkehren, und im touristischen Bereich werden nicht nur die existierenden Verbindungen nach Mallorca, Antalya und Kreta ausgebaut, sondern auch sechs weitere Ziele mit in den Flugplan aufgenommen.

Volker K. Thomalla

 

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