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Royal Brunei Airlines hat ihre erste A320neo übernommen

Die nationale Fluggesellschaft des südostasiatischen Sultanats Brunei hat gestern in Toulouse ihre erste A320neo übernommen.

25.05.2018

Die erste A320neo von Royal Brunei noch mit dem französischen Erprobungskennzeichen. Bei Royal Brunei fliegt der Zweistrahler unter der Registrierung V8-RBA. © A. Doumenjou/Airbus

Royal Brunei Airlines ist der Flag Carrier des südostasiatischen Sultanats Brunei. Neben vier Boeing 787-8 Dreamliner betreibt die Fluggesellschaft noch sechs Airbus A320. Im Rahmen eines Flottenerneuerungsprogramms wird Royal Brunei nun ihre Narrowbody-Flotte austauschen. Als neue Muster kommen die Airbus A320neo zum Einsatz. Der Carrier hatte bereits 2014 sieben Flugzeuge dieses Musters bei Airbus bestellt.

Erst im Februar dieses Jahres hatte die Fluggesellschaft bekanntgegeben, welches Triebwerk sie für ihre A320neo ausgewählt hat. Während die A320ceo des Carriers von IAE V2500-Turbofans angetrieben werden, fiel die Wahl von Royal Brunei bei den A320neo auf das LEAP-1A des französisch-amerikanischen Triebwerkskonsortiums CFM International.

Großzügige Bestuhlung der A320neo

Royal Brunei lässt ihre A320neo mit 150 Passagiersitzen bestuhlen. Neben 12 Sitzen in der Business Class finden sich 18 Sitze in der Economy Plus und 120 Sitze in der Economy Class. Damit liegt sie deutlich unter der vom Hersteller angegebenen typischen Bestuhlung von 165 Sitzen. Zum Vergleich: Sowohl die Lufthansa als auch easyJet installieren in die Kabinen ihrer A320neo 180 Passagiersitze.

Airbus garantiert den Betreibern der A320neo einen um 15 Prozent niedrigeren Treibstoffverbrauch im Vergleich zur bisherigen A320. Bis 2020 soll der Treibstoffverbrauch des Musters sogar 20 Prozent niedriger liegen.

Mit der Übergabe des Flugzeugs an die Airline wechselte auch das Kennzeichen des Flugzeugs. Es lautet nun V8-RBA. Die Besatzung von Royal Brunei flog nach der Übergabe gestern in Toulouse über Dubai und Bangkok nach Brunei, wo sie um 17.30 Uhr Ortszeit heute landete.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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