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Erste F-35A der RAAF hat 1.000 Flugstunden erreicht

Die erste Lockheed Martin F-35A Lightning II der Royal Australian Air Force (RAAF) hat 1.000 Flugstunden erreicht. Das 2014 gebaute Flugzeug wird derzeit noch in den USA für das Pilotentraining genutzt und kommt im nächsten Jahr nach Australien. 

5.06.2020

Die erste F-35A Lightning II der Royal Australian Air Force (RAAF) hat die Marke von 1.000 Flugstunden erreicht. © RAAF

Die Royal Australian Air Force (RAAF) konnte jetzt auf der Luke Air Force Base (AFB) im US-Bundesstaat Arizona ein besonderes Flugstunden-Jubiläum feiern: Die erste F-35A Lightning II der RAAF hat die Marke von 1.000 Flugstunden erreicht. Das Flugzeug mit dem taktischen Kennzeichen A35-001 wurde 2014 von Lockheed Martin im Werk Fort Worth an die australischen Luftstreitkräfte übergeben.

F-35A der RAAF

Flight Lieutenant Adrian Herenda, ein ehemaliger F/A-18 Hornet-Pilot, saß bei dem Flug im Cockpit, bei dem die F-35A die 1.000 Flugstunden-Marke erreichte. Er sagte über den Joint Strike Fighter (JSF): „Die F-35A bietet dem Piloten ein phänomenale Übersicht über die Situation. Das ist ein bedeutender Vorteil, wenn man in einer komplexen Umgebung mit vielen Bedrohungen fliegt.“

Die RAAF trainiert noch einen Teil ihrer Piloten und Techniker beim International Pilot Training Centre (PTC) auf der Luke AFB. Timothy Rafferty, ein Projektingenieur beim JSF Branch, sagte, dass dieser Meilenstein die Reife der Plattform und ihrer dazugehörigen Systeme zeige. „Angesichts der Tatsache, dass A35-001 die überwiegende Zahl ihrer Flugstunden beim PTC absolviert hat, zeigt dieser Meilenstein den bedeutenden Beitrag, den Australien für diese gemeinsame Trainingseinrichtung erbracht hat. Derzeit sind bereits über 1.000 F-35-Piloten fertig ausgebildet und fliegen bei ihren Streitkräfte“, sagte er.

Australien hat insgesamt 72 Fighter dieses Typs bestellt, von denen es 26 bereits erhalten hat. Fünf Lightning II sind noch im Rahmen des PTC auf der Luke AFB stationiert, 21 sind in Australien bei der No. 3 Squadron und der No. 2 Operational Conversion Unit auf dem RAAF-Stützpunkt in Williamtown. Die Lieferungen der restlichen Flugzeuge soll bis Ende 2023 abgeschlossen sein. 2021 werden die fünf F-35A die Luke AFB in Richtung Australien verlassen, da dann das Training der RAAF-Angehörigen auf dem Muster ausschließlich in Australien stattfindet.

Australien ist industrieller Partner im F-35-Programm. Bislang sind 50 Firmen aus Australien als Zulieferer in das Programm eingebunden und haben Aufträge im Wert von rund einer Milliarde Euro erhalten.

Volker K. Thomalla

 

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