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Japan vergrößert seine Special-Mission-King-Air-Flotte

Textron Aviation hat für die Japan Ground Self-Defense Force (JGSDF) hat eine teilmodifizierte weitere Beechcraft King Air 350i gebaut. Vor seinem Dienstantritt bei der japanischen Armee wird das zweimotorige Turboprop-Flugzeug noch in Japan komplettiert.

1.03.2021

Textron Aviation hat eine Beechcraft King Air 350 an das japanische Unternehmen Japcon Incorporated geliefert, das das Flugzeug vor der Auslieferung an die Japan Ground Self-Defense Force (JGSDF) modifizieren wird. © Textron Aviation

Der Flugzeughersteller Textron Aviation aus Wichita im US-Bundesstaat Kansas hat in der vergangenen Woche eine Beechcraft King Air 350i an das japanische Unternehmen Japcon Incorporated übergeben. Das Flugzeug wurde bereits werksseitig modifiziert. Es erhielt unter anderem unter dem Rumpf einen nach vorne gerichteten Infrarot-Sensor FLIR (Forward-Looking Infrared), eine Executive-Kabine im vorderen Rumpfbereich, zusätzliche Kommunikationssysteme sowie Halterungen für weitere Einbauten.

Japan verfügt über sieben LR-2

Das Flugzeug ist für die japanische Armee (Japan Ground Self-Defense Force/JGSDF) bestimmt, bei der es unter der Bezeichnung LR-2 genutzt wird. Bevor das zweimotorige Turboprop-Flugzeug jedoch von seinem künftigen militärischen Betreiber übernommen wird, modifizier es die Japcon Inc. in Japan noch weiter. So erhält es beispielsweise im hinteren Bereich der Kabine Vorrichtungen für den Transport von Patienten. Die LR-2 Nach dem Umbau wird es unter der Bezeichnung LR-2 bei der JGSDF in Dienst gestellt. Die LR-2 ist das einzige Flächenflugzeug der japanischen Armee. Derzeit verfügt sie über insgesamt sieben Exemplare dieses Musters, die mit verschiedenen Sensoren für unterschiedliche Aufgaben ausgerüstet sind.

Die JGSDF betreibt ihre LR-2 bei der Renraku Teisatsu Hikotai auf dem Stützpunkt Kisarazu. Diese Einheit fliegt nicht nur Aufklärungs- und Überwachungsmissionen, sondern auch Verbindungsflüge und MedEvac-Missionen für Einwohner der verschiedenen, abgelegenen Inseln des Landes.

Die Auslieferung unterstreicht erneut, wie wichtig der Geschäftsbereich Special Mission angesichts der derzeitigen niedrigen Nachfrage nach Geschäftsreiseflugzeugen für die Hersteller ist.

Bob Fischer

 

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