Homepage » General Aviation » Die EASP Air gehört jetzt der Sierra International Holdings

Die EASP Air gehört jetzt der Sierra International Holdings

Der niederländische Spezialist für Seeaufklärungsflüge (MPA), EASP AIR, wurde vom amerikanischen Unternehmen Sierra International Holdings (SIH) übernommen. Dies gab das Unternehmen mit Sitz am Flughafen Amsterdam Schiphol am Samstag, den 29. August, bekannt.

31.08.2026

Die EASP Air betreibt drei Dornier 328-100 für die europäische Grenzschutzbehörde Frontex. © EASP Air

Die Übernahme rüste die EASP AIR nach eigenen Angaben für die nächste Wachstumsphase und erweitere die Kompetenzen und Reichweite des Unternehmens bei gleichzeitiger Gewährleistung des reibungslosen Betriebs.

Pieter Voeten, der Gründer und Managing Director der EASP AIR, sagte: „EASP AIR hat sich im europäischen Luftfahrtsektor für Spezialmissionen eine starke und verlässliche Position erarbeitet, und wir starten dieses neue Kapitel von einer hervorragenden Ausgangsposition aus. Mit seinem umfassenden Portfolio und seiner internationalen Reichweite bietet Sierra International Holdings die Ressourcen, die es EASP AIR ermöglichen, das Wachstum in neuen Märkten zu beschleunigen. Dies ist die richtige Partnerschaft zum richtigen Zeitpunkt, um EASP AIR weiter voranzubringen.“

Die EASP Air soll ihre Identität behalten

Auch nach der Übernahme werde die EASP AIR ihre Identität, Führung und operative Unabhängigkeit behalten und profitiere gleichzeitig von einem breiteren Netzwerk, zusätzlicher Ressourcen und einer größeren internationalen Marktreichweite durch die SIH-Unternehmensgruppe. Zu den US-amerikanischen Tochtergesellschaften von SIH gehören unter anderem die Sierra Nevada Company und Sierra Space. Voeten bleibt bis Ende 2026 Geschäftsführer und gewährleiste so Stabilität für Kunden, Partner und Mitarbeiter während der Übergangsphase.

Der Hauptsitz der EASP AIR befindet sich am Flughafen Amsterdam Schiphol. Die Aktivitäten im Vereinigten Königreich werden von der Tochtergesellschaft EASP AIR UK geleitet. Das Unternehmen bietet spezialisierte Unterstützung für luftgestützte Spezialmissionen und erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Seeaufklärung, Aufklärung, Such- und Rettungsdienste (SAR) sowie Luftunterstützung für Brandbekämpfungseinsätze. Mit Fokus auf Innovation, Qualität und internationale Zusammenarbeit strebt das Unternehmen nach eigenen Angeben die Position des führenden europäischen Anbieters von SMA-Dienstleistungen an, wobei kompromisslose Sicherheitsstandards und exzellenter Service für Kunden und Partner im Vordergrund stehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 hat sich EASP AIR zu einem der führenden europäischen Anbieter von Luftfahrtdienstleistungen für Spezialmissionen entwickelt. Das Unternehmen wurde seit Programmbeginn für alle vier FRONTEX-Rahmenverträge ausgewählt und beteiligt sich aktuell an der Ausschreibung für den fünften Rahmenvertrag.

Die Flüge werden vom Flughafen Amsterdam Schiphol mit drei Dornier 328-100 Special Mission Aircraft (SMA) durchgeführt, die mit modernsten Sensoren und Satellitenkommunikationssystemen ausgestattet sind. Mit diesen Turboprop-Flugzeugen werden Seeüberwachungs- und Aufklärungsflüge über europäischen Gewässern zur Unterstützung der Grenzsicherung und Migrationsüberwachung durchgeführt.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen Schulungen für die Planung und Durchführung maritimer Patrouillenflüge für internationale Partner an, darunter auch die indonesischen Luftstreitkräfte.

Bob Fischer

 

Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Folgen Sie uns auf Bluesky

Liken Sie uns auf Facebook

 

Schon gelesen?

Zweite Dornier 328 der NL EASP Air in den Niederlanden eingetroffen

NL EASP Air hat eine modifizierte Dornier 328 übernommen

Die Dornier 328 erlebt eine Renaissance als D328NEU

Über Bob Fischer

zum Aerobuzz.de
Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen. Er hat mehr als 40 Jahre für der CAA-NL gearbeitet, sein letzter Job war Inspekteur für Flugausbildung in den Niederlanden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.