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Die Guardia di Finanza hat ihre erste AW169M mit Kufen übernommen

Leonardo Helicopters hat gestern die erste AW169M mit einem Kufenlandegestell für die italienische Finanzpolizei ausgeliefert. Die Sicherheitsbehörde hat insgesamt 24 AW169M in Auftrag gegeben. 18 davon werden über ein Kufenlandegestell verfügen.

25.01.2023

Die italienische Finanzpolizei (Guardia di Finanza) hat am 24. Januar 2023 ihre erste AW169M mit Kufen übernommen. © Leonardo Helicopters

Die italienische Finanzpolizei Guardia di Finanza hat gestern im Werk von Leonardo Helicopters in Vergiate ihre erste AW169M mit Kufenlandegestell im Rahmen einer Übergabezeremonie in Empfang genommen. Die Sicherheitsbehörde hat insgesamt 24 AW1609M bestellt, davon sechs mit Radfahrwerk und 18 mit Kufen. Die Auslieferung der ersten AW169M war schon im November 2019 erfolgt. Bis 2024 sollen alle 24 AW169M an die Guardia di Finanza ausgeliefert sein.

Nach Angaben des Herstellers verfügen die AW169M der Guardia di Finanza über eine spezielle Ausstattung, zu der unter anderem gehören: eine Rettungswinde, aufblasbare Notschwimmer und Rettungsinseln, Wire Cutters, TCAS II, ein NVG-kompatibles Cockpit, ein HTAWS (Helicopter Terrain Awareness Warning System), ein fortschrittliches Kommunikationssystem, ein fortschrittliches HUMS (Health Usage Monitoring System), einen Suchscheinwerfer, einen Eisdetektor, SATCOM, einen Handy-Detektor und ein hyperspektrales Detektions- und Aufklärungssystem. Die Hubschrauber sind außerdem mit einer Reihe von Leonardo-Systemen ausgestattet, wie beispielsweise einem RW ATOS (Airborne Tactical Observation and Surveillance) System mit einer modernen Bedienerkonsole, ein Gabbiano-Radar, LEOSS (Long Range Electro-Optical Surveillance System), M428 IFF-Transponder sowie einem OPLS (Obstacle Proximity Lidar System).

IFR Single Pilot Modus mit SAR-Suchpfaden

Der jetzt ausgelieferte Hubschrauber ist der erste für die Guardia di Finanza mit einem  besonderen IFR Single Pilot Modus für anspruchsvolle Such- und Rettungseinsätze bei dem spezielle Suchmuster bereits im FMS (Flight Management System) programmiert sind und die es dem Hubschrauber und seiner Besatzung ermöglichen, automatisch entlang eines vordefinierten Suchpfads zu fliegen, was die Arbeitsbelastung des Piloten in der Suchphase eines SAR-Einsatzes deutlich reduziert. Die AW169 ist der einzige Hubschrauber in ihrer Gewichtsklasse, der über diesen Advanced SAR-Modus verfügt.

Leonardo Helicopters hat bislang rund 150 AW169 der verschiedenen Versionen an Kunden in 30 Nationen ausgeliefert. Zusammen haben diese Hubschrauber bislang über 135.000 Flugstunden geleistet. Im Auftragsbuch von Leonardo Helicopters sind Aufträge (inklusive Optionen) für über 320 AW169 eingetragen.

Bob Fischer

 

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