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Eine A330 der Air France wurde im Kongo beschossen

Ein Angehöriger der Flughafenpolizei in Point-Noire in der Republik Kongo hat einen Airbus A330-200 der Air France mit einem Sturmgewehr beschossen. Eine Kugel traf das Flugzeug und durchschlug die Unterseite des Rumpfes. Das Flugzeug konnte vor Ort repariert werden und zwei Tage nach dem Zwischenfall nach Paris zurückfliegen.

17.04.2020

Ein Airbus A330-200 der Air France wurde in Point-Noire im Kongo am Boden beschossen. © Air France

Bereits am 11. April ist es auf dem Flughafen Point-Noire in der Republik Kongo zu einem schweren Zwischenfall gekommen: Der Airbus A330-200 der Air France mit dem Kennzeichen F-GZCK, der als Flug AF4145 im Rahmen einer Rückholaktion der französischen Regierung in Point-Noire gelandet war, stand vor dem Terminal auf dem Vorfeld. Seine Crew war mit den Vorbereitungen für die Aufnahme von 100 Passagieren beschäftigt, als zwei Schüsse auf das Großraumflugzeug abgefeuert wurden.

Niemand wurde verletzt

Es gab keine Verletzten. Eines der abgefeuerten Projektile schlug in den Asphalt ein, ein zweites durchdrang die Unterseite des Rumpfes der A330-200 und machte das Flugzeug damit fluguntauglich. Als Schütze wurde schnell ein Angehöriger Flughafen-Polizei identifiziert, der zum Tatzeitpunkt unter erheblichem Alkoholeinfluss gestanden haben soll, berichtet die lokale Tageszeitung BrazzaNews. Der Schütze wurde entwaffnet und festgenommen. Über seine Motive wurde nichts bekannt.

Air France verschob den Abflug um 24 Stunden und schickte eine Boeing 777 als Ersatzflugzeug nach Point-Noire. Mit an Bord dieses Jets waren Techniker der Airline, die den Schaden begutachten und wenn möglich vor Ort reparieren sollten. Die Reparatur nahm zwei Tage in Anspruch, und der Airbus kehrte am 13. April nach Paris Charles-de-Gaulle zurück.

Bob Fischer

 

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