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JetClub kommt mit dem HondaJet nach Europa

Das US-Fractional-Ownership-Unternehmen Jet It expandiert nach Europa: In den kommenden Wochen soll schon der erste HondaJet aus den USA hier eintreffen und unter einem maltesischen AOC und mit dem Markennamen JetClub fliegen.

12.03.2021

Das US-Unternehmen Jet It betreibt elf HondaJet und ist damit der weltweit größte Betreiber dieses Flugzeugmusters. © JetClub

Das US-Luftfahrtunternehmen Jet It betreibt derzeit elf Geschäftsreisejets des Typs HA-420 HondaJet in Nordamerika und verfügt damit über die weltweit größte HodaJet-Flotte der Welt. Das vor zweieinhalb Jahren von den beiden Geschäftsleuten Vishal Hiremath und Glenn Gonzales gegründete Unternehmen bietet seinen Kunden die Nutzung seiner HondaJets im Rahmen von Fractional-Ownership-Verträgen an.

Glenn Gonzales (li.) und Vishal Hiremath, bringen das Fractional-Ownership-Unternehmen JetClub in diesem Frühjahr nach Europa. © JetClub

Nun haben die beiden Jet-It-Gründer angekündigt, dass das Unternehmen noch in diesem Frühjahr nach Europa expandieren wird. Ein erster HondaJet soll in Kürze über den Atlantik fliegen und in Europa stationiert werden. Das Unternehmen wird in Europa unter dem Namen JetClub mit einem maltesischen AOC (Air Operator Certificate) und europäischen Crews fliegen. Im Laufe des Jahres sollen weitere Flugzeuge die europäische JetClub-Flotte ergänzen.

Größte HondaJet-Flotte weltweit

Der HondaJet sei einer der leichtesten und effizientesten Jets seiner Klasse. Angesichts der Tatsache, dass 70 Prozent aller privaten Flüge mit weniger als vier Passagieren über eine Dauer von weniger als drei Stunden durchgeführt würden, sei das Muster die nachhaltigste, hygienischste, sicherste und komfortabelste Art zu fliegen, so JetClub.

Alessandra Testa, die kaufmännische Leiterin und Vertriebschefin von JetClub, sagte: „Mit der Aufhebung der Reiserestriktionen und bei weiterhin knappen Budgets werden Geschäftsinhaber nach einer intelligenteren und transparenteren Möglichkeit suchen, auf die Business Aviation zuzugreifen. Wenn man alle Kosten in Betracht zieht, ist unser Modell kostengünstiger als Charter, mit allen Vorteilen des Besitzes eines Flugzeugs, einem engagierten Concierge-Team und ohne die traditionellen Nachteile.“

JetClub will seine Flugzeuge in Europa tageweise an seine Mitglieder verchartern. Alle europäischen Kunden haben außerdem die Möglichkeit, zu identischen Kosten wie in Europa auf die Jet It-Flotte in den USA zurückzugreifen.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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